
Von Andreas Damm
Der Streit um den Ausbau des Godorfer Hafens geht weiter. Jetzt drohen die Grünen der Industrie- und Handelskammer mit rechtlichen Schritten: Eine 50.000 Euro teure Kampange zur Werbung des Bauvorhabens überschreite die Befugnisse der IHK.
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1300555260926.shtml
Von Ralph Kruppa
Am vergangenen Dienstag hat das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG Münster) endgültig über die Rechtmäßigkeit der Planfeststellung zum Godorfer Hafen entschieden. Wie bereits im Vorfeld von beiden Seiten – Befürworter und Gegner des Ausbaus – erwartet, entschieden die Richter im Sinne der Ausbaugegner.
entlarvende Aussagen der HGK, Kommntare der FDP sowie der AG siehe unter:
www.koeln-nachrichten.de/lokales/verkehr/koeln_hgk_logistik_2011_ovg_muenster_urteil_planfeststellung.html
Von Andreas Damm
Auch nach der gerichtlichen Niederlage will die Hafengesellschaft Köln am Ausbau des Godorfer Hafens festhalten. Die Kritiker der Hafenerweiterung dagegen forderten SPD, CDU und die HGK auf, das rund 65 Millionen Euro teure Bauvorhaben aufzugeben.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1300359397630.shtml
Von Ralph Kruppa
Die Ratsfraktion der Kölner Grünen hat das Urteil des Oberverwaltungsgericht Münster (OVG Münster) in seiner Entscheidung den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Godorfer Hafens mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Der Richterspruch sei „ein großer Erfolg für alle Ausbaugegner“.
ganzer Artikel siehe:
Hafenausbau Godorf: Stimmen zum Verwaltungsgerichtsurteil und Baustopp |
HGK plant neues Verfahren,
FDP: Ratsbeschluss zum Hafenausbau politisch begraben,
Kölner Grüne: „Großer Erfolg für alle Ausbaugegner“,
Aktionsgemeinschaft Contra Ausbau Godorfer Hafen: Ausbaubeschluss ist tot.
ganzer Artikel siehe:
http://www.report-k.de/content/view/37832/127/
ist Geschäftsführender Gesellschafter der Kölner Anwaltssozietät Friedrich Graf von Westphalen, die im Auftrag der CDU-Fraktion ein Rechtsgutachten zur Bürgerbefragung erstellt hat. Christian Deppe sprach mit dem Juristen.
ganzes Interview siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1296684070124.shtml
Ökopartei stimmt für Bürgerbefragung über Erweiterung des Godorfer Hafens
ganzer Artikel siehe:
Von Susanne Happe
Im Rat hat sich Oberbürgermeister Jürgen Roters bei der Abstimmung über die Sanierung der Oper und die Interimslösung der CDU, FDP und den Grünen angeschlossen.
ganzer Artikel siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1296684070056.shtml
Von Susanne Happe und Christian Deppe
Nach den Ratsabstimmungen zu den städtischen Bühnen und zur Bürgerbefragung über den Ausbau des Godorfer Hafens befindet sich die rot-grüne Koalition laut Martin Börschel in einer „schwierigen Situation“.
ganzer Artikel siehe:
http://www.report-k.de/content/view/37490/
Von Andreas Damm und Matthias Pesch
Einen Tag nach dem Votum des Stadtrats für eine Volksbefragung zur Erweiterung des Godorfer Hafens wird Kritik laut: "Unfair und scheindemokratisch" nannten die Ausbaugegner die Einigung. Die CDU will gegen den Beschluss klagen.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1298988993911.shtml
Von Peter Berger
Im Streit um die Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen und die Sanierung der Bühnen hat der Stadtrat zweimal überrascht: Statt einem sturen Bündniszwang zu folgen, zeigten die Fraktionen Beweglichkeit und wetteiferten um die beste Lösung. Dies sollte Schule machen.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1298988993906.shtml
Von ROBERT BAUMANNS und CHRIS MERTING
Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz ist sauer: Auf die Linkspartei, ihren Koalitionspartner SPD – und auf sich selbst. „Unser Auftritt in der Ratssitzung war eine Katastrophe“, gab sie Mittwoch zu.
ganzer Artikel siehe:
Von Claudia Schlösser
ganzer Artikel siehe:
www.report-k.de/content/view/37490/
Wer sich im Fach „Internationale Politik“ einmal mit dem Prozedere des Verhandlungsprozesses im Rahmen so genannter „Regime“ auseinandergesetzt hat, für den dürfte der Begriff „Paketlösung“ geläufig sein. Aus Sicht der „politischen Ökonomie“ haben kleinere Verhandlungspartner unter der Voraussetzung, sich einigen zu müssen, immer die bessere Verhandlungsposition, können sie doch mit monothematischen Maximalforderungen die mehrthematisch aufgestellten „Großen“ in ihre Richtung ziehen.
zum Schluss heißt es:
Es war möglicherweise das verführerisch süße Gift des eigenen „Machterhalts“, das die Grünen und ihre Fraktionschefin zu dieser Entscheidung trieb. Man darf gespannt sein, welche Stärke das lokalpolitische Erdbeben erreichen wird, wenn am Tag vor Weiberfastnacht die Sonne über der Sürther Aue aufgeht. Es dürfte jedoch nur eine schwache Hoffnung sein, wenn die Verantwortlichen glauben, dass die Sympathisanten der Grünen diesen „Dolchstoß“ bis zur nächsten Wahl vergessen haben. 2010 war der Hafenausbau in Godorf schließlich zentrales Wahlkampfthema im Kölner Süden.
ganzer Artikel siehe:
www.koeln-nachrichten.de/politik/Kommentar/koeln_godorf_hafenausbau_2011_gruene.html
Entgegen allen Erwartungen hat eine Mehrheit aus SPD, Linkspartei und Grünen am heutigen Dienstagabend die Bürgerbefragung zum Ausbau des Godorfer Hafens beschlossen.
ganzer Artikel siehe:
Von Peter Berger
Auch im Koalitionsausschuss sind sich SPD und Grüne nicht über das Quorum für die Bürgerbefragung einig geworden. Ob die Befragung zum Ausbau des Godorfer Hafens also tatsächlich stattfindet, ist außerst fraglich.
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1298837935188.shtml
Von Peter Berger
Die Grünen werden am Dienstag im Rat wohl gegen eine Bürgerbefragung zum Ausbau des Godorfer Hafens stimmen, obwohl die SPD die Hürden senkt. Das nährt den Verdacht, dass die Ausbau-Kritiker das Ergebnis fürchten.
ganzer Kommentar siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1298837935191.shtml
Streit um Ausbau des Godorfer Hafens - Keine Mehrheit für SPD-Vorstoß
Grüne kritisieren erneut das Verhalten ihres Koalitionspartners.
ganzer Artikel siehe:
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article12639844/Buergerbefragung-vor-dem-Aus.html
Von Andreas Damm
Von der Erweiterung des Godorfer Hafens bis zur Schauspiel-Sanierung: Die Parteispitzen von SPD und Grünen in Köln finden inhaltlich nicht zueinander. Für kommenden Montag haben die Fraktionen im Rat ein „Beratungsgespräch“ vereinbart.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1298478947504.shtml
Von Susanne Happe
Die SPD ist bereit, dass Quorum für die Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen auf zehn Prozent zu senken. Vor der Ratssitzung wird es noch einmal ein Gespräch mit den Grünen geben, dann könnte die strittige Vorlage im Rat zur Abstimmung gestellt werden.
ganzer Artikel siehe:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1298478947639.shtml
Schwere Krise bei Rot-Grün im Kölner Rathaus: Nach Medieninformationen planen die Grünen für Montag ein Krisentreffen ihrer Partei. Streitpunkte sind das Vorgehen der SPD in Sachen Generalintendanz und Ausbau des Godorfer Hafens. Steht die Koalition vor dem Aus?
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1298478946969.shtml
Über die Modalitäten der Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen konnten sich SPD und Grüne nicht einigen. Die Grünen seien für eine Streichung des Quorums von derzeit 20 Prozent, denn danach müssen 155 294 Kölner gegen den Ausbau stimmen.
ganzer Artikel siehe:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1298478946830.shtml
Die Kölner Grünen werden in der kommenden Woche eine Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Thema Hafenausbau in Godorf abhalten. Ort der Abendveranstaltung ist das Comedia Theater in der Kölner Südstadt.
Weiter im Artikel heißt es:
Vor einer Bürgerbefragung sollte zudem das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster sowie ein ausgearbeitetes Logistikkonzept abgewartet werden. Beides liege derzeit noch nicht vor.
ganzer Artikel siehe:
Von Christian Deppe
Der Kölner SPD-Parteichef Jochen Ott äußert sich zur geplanten Bürgerbefragung über den Hafenausbau - und fordert dabei klare Spielregeln: „Nicht jede beliebige Mehrheit kann den Beschluss kippen“, betonte er.
ganzer Artikel siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1296683918739.shtml
Von Andreas Damm
Die Diskussionen gehen weiter: Jetzt erwägt die SPD-Spitze, die von Oberbürgermeister Jürgen Roters vorgeschlagenen Hürden für eine Bürgerbefragung zum Ausbau des Godorfer Hafens zu senken.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1297979669546.shtml
Von Ulrike Süsser
Die geplante Bürgerbefragung wird infrage gestellt: Ausbaugegner kritisieren, dass sie viele Stimmen sammeln müssten, um den Ausbau zu verhindern. Dagegen brauchten die Befürworter kein einziges Votum abzugeben, um ihr Interesse durchzusetzen.
weiter heißt es:
Der ehemalige Kölner Wirtschaftsdezernent und frühereAusbaufreund Klaus Otto Fruhner erinnerte daran, dass der Ratmit den Stimmen von SPD und Grünen vor genau einemJahr ein umfassendes Hafen-Logistik-Konzept beschlossen hat, bei dem regionale Synergien untersucht werden sollen. „Erstmüssen dieseErgebnisse abgewartet werden, dann kann abgestimmt werden“, forderte er. Das Konzept sei eine wichtige Entscheidungsgrundlage für alle Bürger. Insgesamt hätten sich inzwischen die Hafenkapazitäten so verändert, dass er einen Godorfer Ausbau nicht mehr für nötig halte.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1297979668801.shtml
Von Andreas Damm
Im Januar wollte die Kölner SPD mit dem überraschenden Vorstoß die Diskussionen um den Hafenausbau in Godorf beenden, die Kölner über das HGK-Vorhaben abstimmen zu lassen. Der Rat streitet über Regeln für Bürgerbeteiligung.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1297871217602.shtml
Von Andreas Damm
Die geplante Bürgerbefragung zum Ausbau des Godorfers Hafens soll gut eine Million Euro kosten. Ihr Ziel wird sie wohl nicht erreichen, mehr als 150.000 Menschen müssten mit Nein stimmen. Mit diesen Regeln ist die Befragung nur Verdruss.
ganzer Kommentar siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1297871217605.shtml
Von Susanne Happe
Auf deutliche Kritik ist der Vorschlag von OB Jürgen Roters zur Bürgerbefragung Godorfer Hafen gestoßen: Die Grünen wollen der Ratsvorlage nicht zustimmen, weil ihnen unter anderem das Quorum von 20 Prozent der Wahlberechtigten zu hoch sei.
ganzer Artikel siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1296683833173.shtml
Von Susanne Happe
Die SPD wird vermutlich schon jetzt bereuen, dass sie die Bürgerbefragung zum Ausbau Godorfer Hafen vorgeschlagen hat. Denn natürlich wird der Vorstoß von den Gegnern in erster Linie nicht als „demokratische Errungenschaft“ begrüßt, sondern wegen der ungeliebten Regeln heftig kritisiert.
ganzer Kommentar siehe:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1296683833153.shtml
Von Peter Kleinert
Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen: bürgerfreundlich oder scheindemokratisch?
Zum Thema Frage "Bürgerbefragung: bürgerfreundlich oder scheindemokratisch?" hat die "Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen" für nächsten Freitag nach Köln-Sürth eingeladen, um sich öffentlich mit einer "Hoppla-Hopp Aktion" der regierenden Kölner SPD und später mit deren Fraktionsvorsitzendem und MdL, Martin Börschel, auseinanderzusetzen.
ganzer Artikel siehe:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16190
Von Christian Deppe
Die Grünen sprechen sich bei der Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen für niedrigere Hürden aus. Wichtig sei ihnen ferner, dass Gegner und Befürworter eine faire Chance bekämen, so die Fraktionsvorsitzende Barbara Moritz
ganzer Artikel siehe:
Von Andreas Damm
Nach dem SPD-Vorstoß, die Bürger über die Erweiterung abstimmen zu lassen, äußern die Grünen Bedenken: Nach den aktuellen Plänen müssten – analog zu einem Bürgerbegehren – mindestens 150.000 Wähler für den Stopp stimmen. Diese Hürde sei viel zu hoch.
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1296657533418.shtml
Von Cornelia Schlößer
Godorfer Hafen: Grüne fordern eine faire Bürgerbefragung |
Ohne sich mit den Grünen abzusprechen, hatte die Kölner SPD vergangene Woche angekündigt, eine Bürgerbefragung zum Ausbau des Godorfer Hafens durchführen zu wollen. Heute erklärten die Grünen, dies grundsätzlich zu befürworten. Allerdings wollen sie die von der SPD vorgeschlagenen Bedingungen nicht akzeptieren. Abzuwarten bleibt, ob die rot-grüne Koalition in Köln an dieser Frage zerbricht. ganzer Artikel siehe: http://www.report-k.de/content/view/36516/138/ |
Die rot-grüne Koalition im Kölner Rathaus ist sich beim Thema Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen nicht einig. Die Grünen lehnen den Vorschlag der SPD zu der geplanten Bürgerbefragung ab.
ganzer Beitrag siehe:
http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/563969/news/koeln
von Andreas Damm
Faires Angebot oder miese Falle? Nach dem Willen der Kölner SPD-Spitze sollen für die Volksabstimmung zum Godorfer Hafen strenge Regeln gelten. Die Gegner müssten mindestens 150.000 Wahlberechtigte mobilisieren. Die rot-grüne Landesregierung hält dies für falsch.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1296657529994.shtml
Von Dieter Neef
Kölner Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen?" war der Titel einer Meldung, die wir am 26. Januar veröffentlichten(1). Dieser Vorstoß der Kölner SPD zur Durchführung einer Bürgerbefragung über den Ausbau des Godorfer Hafens wurde zwar von der Initiative „Mehr Demokratie“ begrüßt, doch warnte diese gleichzeitig vor einem Scheitern durch die geplante Abstimmungshürde. Der Rat soll sich nämlich an das Ergebnis nur dann gebunden fühlen, wenn mindestens 20 Prozent aller Stimmberechtigten für oder gegen den Hafenausbau stimmen.
ganzer Artikel siehe:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16138
Von Thorsten Sterk
Auszüge:
Die SPD will, dass der Stadtrat sich an das Ergebnis der Bürgerbefragung bindet. Der Hafenausbau soll aber nur dann als abgelehnt gelten, wenn eine Abstimmungsmehrheit dagegen gleichzeitig mindestens 20 Prozent aller Stimmberechtigten ausmacht. Mindestens 150.000 Kölner müssten also gegen den Ausbau stimmen. Dieses 20-Prozent-Quorum wurde bei rund 90 Prozent aller bisherigen Bürgerentscheide in NRW-Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern nicht erreicht.
Generell können solche Befragungen nur als Demokratie-Krücke angesehen werden. Am besten wäre es, wenn der Landtag endlich nach dem Vorbild von Ländern wie Bayern, Hessen oder Sachsen verbindliche Abstimmungen auch über wichtige stadtentwicklungspolitische Fragen erlaubt. Dafür müsste die Gemeindeordnung geändert werden. Diese soll in diesem Frühjahr sowieso im Hinblick auf eine Stärkung der direkten Demokratie reformiert werden. Ein guter Anlass, den Bürgern mehr Macht zu geben. Damit Abstimmungen über Großprojekte in Zukunft nicht vom guten Willen der Politiker abhängig sind, sondern ein selbstverständliches Recht der Bürger.
www.mehr-demokratie.de/893.html
Von Peter Berger und Helmut Frangenberg
Der Verwaltungswissenschaftler Markus Thiel über mehr Bürgerbeteilung und den Zustand der Kölner Politik.
Plädoyer für mehr BürgerbeteiligungDie SPD hat vorgeschlagen, die Bürger über den Ausbau des Godorfer Hafen abstimmen zu lassen. Was halten Sie davon?
MARKUS THIEL: Die Idee ist gut. Die Abstimmung kann eine Entscheidungsgrundlage schaffen, bei der auch geklärt wird, wie die Interessenlage unter den Bürgern in dieser Frage tatsächlich ist.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1288741515110.shtml
Von Cornelia Schlößer
DGB begrüßt Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen |
Der Deutsche Gewerkschaftsbund Köln (DGB) will die Bürgerbefragung zum Godorfer Hafen unterstützen. Sie biete die Chancen für eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema und zu demokratischeren Entscheidungsprozessen in Köln.
ganzer Artikel siehe:
http://www.report-k.de/content/view/36282/143/
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) besuchte die Redaktion für ein ausführliches Interview.
CDU und FDP fordern die Entlassung Ihres Finanzministers, der plötzlich 1,3 Milliarden Euro in der Landeskasse entdeckt hat, von denen er kurz zuvor nichts wusste…
Die Kölner SPD will einen Bürgerentscheid zum Godorfer Hafen, und im Gespräch sind Bürgerentscheide vorab bei allen wichtigen Bauvorhaben. Ist das sinnvoll?
ganzer Artikel siehe:
Von Susanne Happe
Mit einer gehörigen Portion Misstrauen hat die Politik den Vorschlag der SPD aufgenommen, eine Bürgerbefragung zum Ausbau des Godorfer Hafens durchzuführen. Demnach müssen allerdings mindestens 153 000 Kölner gegen den Ausbau stimmen.
ganzer Artikel siehe :
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1295371259107.shtml
von Peter Berger
Kaum ist die Volksabstimmung über den Godorfer Hafen auf dem Tisch, gibt es auch schon kritische Stimmen. Die Bürgerinitiative gegen den Ausbau fordert eine Informationskampagne nach dem Vorbild von „Stuttgart 21“.
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1288741514078.shtml
Von ROBERT BAUMANNS und CHRIS MERTING
Die geplante Volksbefragung zum Godorfer Hafen drohe wegen der hohen Hürden zu scheitern. Davor warnt die Initiative „Mehr Demokratie“.
ganzer Artikel siehe:
http://www.express.de/regional/koeln/zoff-um-das-volks-votum/-/2856/7130314/-/index.html
Nach den Grünen hat auch die Kölner FDP die geplante Bürgerbefragung zum Ausbau des Godorfer Hafens grundsätzlich begrüßt. Die SPD hatte gestern vorgeschlagen, dass die Kölnerinnen und Kölner darüber entscheiden sollen, ob der Hafen ausgebaut werden soll oder nicht.
Andreas Feld, FDP-Vorsitzender im Kölner Süden, kritisiert allerdings, dass die SPD das Verfahren, so wörtlich "innerhalb weniger Wochen durchpeitschen" wolle. Das entscheidende Gerichtsurteil zum Ausbau des Godorfer Hafens liege noch nicht vor. Bisher hatten sich SPD und CDU in Köln für den Ausbau des Hafens ausgesprochen, Grüne und FDP dagegen.
siehe auch:
http://radiokoeln.de/koeln/rk/560660/news/koeln
Von Peter Berger und Helmut Frangenberg
Die Kölner SPD will die langjährige Diskussion um den Hafenausbau in Godorf beenden: Die Kölner sollen über das HGK-Vorhaben abstimmen; das Ergebnis soll dann für den Rat bindend sein. Dort stößt die Idee auf breite Zustimmung.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1288741511264.shtml
Von Stefan Sommer
Kommentar zum Godorfer Hafen
Stuttgart 21 zeigt Wirkung: Nun sollen doch die Bürger entscheiden, wie es mit dem Godorfer Hafen weitergeht.
ganzer Kommentar siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1295371247571.shtml
Von Bianca Kaufmann
Nun sollen die Bürger doch noch über die Zukunft des Hafenausbaus im Kölner Süden mitentscheiden. Wie es auch bei "Stuttgart 21" gefordert war, sollen die Kölner nun entscheiden, ob es das umstrittene vierte Hafenbecken gebaut werden soll oder nicht.
ganzer Artikel siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1295371247565.shtml
Seit 30 Jahren wird über den Ausbau des Godorfer Hafens debattiert und gestritten, auch vor Gericht landete der Streit schon. Jetzt schlägt die Kölner SPD eine freiwillige Bürgerbefragung vor. Wenn der Vorschlag vom Rat der Stadt Köln genehmigt wird, könnte bereits im Mai über die Zukunft des Hafens entschieden werden.
ganzer Artikel siehe:
http://www.koeln.de/koeln/spd_will_buergerbefragung_ueber_godorfer_hafen_425300.html#new
Von Helmut Frangenberg
Mit einem überraschenden Vorstoß will die Kölner SPD über 30 Jahre Diskussion um den Hafenausbau in Godorf beenden. Die Kölner sollen über das HGK-Vorhaben abstimmen; das Ergebnis soll dann für den Rat bindend sein.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1288741510809.shtml
Die Häfen und Güterverkehr AG Köln - kurz HGK - will in Sachen Ausbau des Godorfer Hafens möglicherweise Anfang kommenden Jahres drei neue Anträge stellen. Laut einem HGK-Sprecher ist man zurzeit mit entsprechenden Vorbereitungen beschäftigt. Nach einer Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichtes vom September 2009 wurde das Projekt wegen Verfahrensfehlern gestoppt.
ganzer Beitrag siehe:
http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/548847/news/koeln
Die Gegner des Hafenausbaus in Godorf feiern einen weiteren Sieg: Die Sürther Aue ist offiziell wieder Naturschutzgebiet.
ganzer Artikel siehe :
www.report-k.de/content/view/34824/143/
von Monika Salchert
Köln Es zeigt sich in Köln immer deutlicher, dass die Bürger nicht gewillt sind, Entscheidungen der Politik kommentarlos hinzunehmen. Wo sie Unsinniges wittern, stellen sie sich quer. Wie erfolgreich derartiges Bürger(auf)begehren sein kann, zeigte sich unlängst am Beispiel des Schauspielhauses. Der Abriss wurde fast in allerletzter Minute verhindert. Jetzt gibt es für die Bürger erneut einen Grund zum Jubeln.
ganzer Artikel siehe:
Von Peter Berger
Der politische Streit über den Sinn des Hafenausbaus beginnt wieder von vorn. Innerhalb der CDU-Fraktion gibt es verschiedene Ansichten. Der Ausbau könnte auch zu einer Belastung für die rot-grüne Koalition im Rathaus werden.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1280133206086.shtml
Von Christian Deppe
Der Ausbau des Godorfer Hafens liegt weiter auf Eis. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat den Baustopp bestätigt, den das Verwaltungsgericht Köln nach einer Klage von Anwohner verhängt hatte. Die Stadt hält die Erweiterung jedoch für notwenig.
ganzer Artikel siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1280128784897.shtml
Von Christian Deppe
Auch wenn sich der OVG-Beschluss „nur“ auf den Baustopp bezieht, dürfte er doch schon die Richtung andeuten, wo in der Hauptsache die Reise hingehen könnte. Eines ist jedenfalls klar: Der Ausbau liegt nun weiter auf Eis. Damit dürfte die Diskussion aber erneut beginnen - die FDP hat bereits angekündigt, nach der Gerichtsentscheidung den Hafenausbau im Rat ein für alle Mal stoppen zu wollen. Eine neue Ratsentscheidung dürfte zur Nagelprobe für die rot-grüne Koalition werden.
ganzer Kommentar siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1280128784905.shtml
Godorf/Wesseling (mm). Der Ausbau des Godorfer Hafens bei Wesseling - er ist vorerst gestoppt. Denn das Oberverwaltungsgericht Münster hat den Baustopp bestätigt, den das Verwaltungsgericht Köln nach einer Klage von Anwohnern verhängt hatte.
ganzer Artikel siehe:
http://www.werbekurier.de/rag-vsw-wk/docs/252671/wesseling
Peter Berger und Beatrix Lampe
Erfolg für die Bürger Süden: Das OVG Münster hat den Ausbaustopp für den Godorfer Hafen bestätigt und verwarf eine Beschwerde der Bezirksregierung. Die Stadt erwartet eine jahrelange Verzögerung.
ganzer Artikel siehe:
Oberverwaltungsgericht bestätigt Baustopp für den Ausbau des Hafens Köln-Godorf |
|
http://www.report-k.de/content/view/30905/127/
Von Christian Deppe
Die Häfen und Güterverkehr Köln AG hat den Zeitplan für den weiteren Ausbau des Godorfer Hafens um ein Jahr verschoben. Das Oberverwaltungsgericht Münster soll über den verhängten Baustopp entscheiden Auf eine Entscheidung im „Eilverfahren“ warten RP und HGK nun seit Monaten.
ganzer Artikel siehe:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1273839807744.shtml
Von Andreas Damm
Die Gegner des Hafen-Ausbaus fordern eine neue Abstimmung im Stadtrat. Denn der Verdacht liegt nahe, dass ein Gutachten im HGK-Auftrag das Projekt bewusst „schöngerechnet“ hat. Besonders die behauptete zweistellige Rendite lässt stutzig werden.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1273823355375.shtml
von Ulf Brychcy und Kathrin Werner
Der Jade Weser Port droht zu einer Investitionsruine zu werden. Der neue Containerhafen am Rand von Wilhelmshaven gilt unter Reedern als lästige Überkapazität. Die Betreiber wollen den Start um Jahre verzögern.
ganzer Artikel siehe:
von Peter Berger
Leider ist der Neoitamus cyanurus, als solcher wird der Gemeine Strauchdieb aus der Gattung der Raubfliegen in der Wissenschaft bezeichnet, in unseren Breitengraden erst ab Mitte Mai anzutreffen. Deshalb jagt die Hafengesellschaft jetzt Schafe und Ziegen nach Sürth, um dort Büsche und Sträucher sanft verbeißen zu lassen. Nach dem Motto: Mit den Schafen in den Hafen. Und ist schon vorab voll des Lobes über die "schonende Trittwirkung der Tiere, die eine Verdichtung des Bodens" verhindere.Diese offenbar einzigartige Technik müsste sich doch auch in anderen Bereichen des Biotops Köln mühelos anwenden lassen. Könnte die CDU so, wie sie wollte, sie würde die grüne Umweltdezernentin Marlis Bredehorst wegen auffälliger "Ausschliffspuren durch Feststofftransport an den Wasserpumpen und Bildung einer Sandbank im Rheinauhafen" schonend ins Straßen-Begleitgrün befördern.
Oder der kommissarische Leiter des Kölnischen Stadtmuseums, der von einem Pressevertreter erfahren musste, dass am nächsten Tag sein neuer Chef vorgestellt wird. Was meinen Sie wohl, mit welcher Inbrunst der Museumsvize diese Trittwirkung weniger schonend bei seinem Dienstherrn, dem Kulturdezernenten, erproben würde?
Doch bevor jetzt die gesamte Stadt aus dem Tritt gerät, wenden wir uns lieber der seit Jahren bewährten Kölner Politikmethode zu - dem Glattbügeln. Wer vor lauter Treterei vergessen haben sollte, wie das geht, kann es sich an diesem Samstag von Kölns SPD-Parteichef vorführen lassen. Jochen Ott bügelt ab zwölf Uhr im Porzer City Center. Kleiner Haken: Der Landtagskandidat nimmt dabei ausschließlich Wäsche von berufstätigen Müttern entgegen, schließlich sei Hausarbeit ein Karrierekiller. Ott lässt Dampf ab, frei nach Goethe: Scheint Dir das Leben auch mal rau, bleib still, verzage nicht. Die Zeit, die alte Bügelfrau, macht alles wieder schlicht.
Von Chris Merting
Der beschlossene Ausbau des Godorfer Hafens steht immer mehr auf der Kippe. Denn von Tag zu Tag wird unsicherer, ob die 30 Millionen Euro an fest eingeplanten Zuschüssen aus Berlin und Brüssel überhaupt fließen.
ganzer Artikel siehe:
www.express.de/regional/koeln/hafen-ausbau-in-godorf-wackelt/-/2856/1670574/-/index.html
Der Baustopp für die Erweiterung des Godorfer Hafens könnte gravierende Folgen haben: Die HGK müssen von der EU in Brüssel genehmigte Fördergelder in Höhen von 3,3 Millionen Euro abrufen - sonst verfallen diese.
ganzer Artikel siehe:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1270484302100.shtml
Die schwerste Schifffahrtskrise seit Erfindung des Containers wird im Hamburger Hafen auch 2010 weiter toben. Die HHLA rechnet im laufenden Jahr mit noch weniger Umsatz als 2009.
ganzer Artikel siehe:
Hamburg (Reuters) - Der Hafenlogistikkonzern HHLA verschärft angesichts der Flaute im Welthandel den Sparkurs.
Der Eurogate-Rivale kündigte am Mittwoch bei der Bilanzpräsentation für 2009 die vorübergehende Schließung eines von drei Containerterminals im Hamburger Hafen an, um Überkapazitäten abzubauen. Für wie lange die Anlage ruhen soll, ließ Vorstandschef Klaus-Dieter Peters offen. Zudem sollen in diesem Jahr 250 Stellen abgebaut werden, und ein Viertel der knapp 4000 HHLA-Beschäftigten in der Hansestadt soll auch in diesem Jahr kurzarbeiten.
ganzer Artikel siehe:
de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE62U07T20100331
Hamburg. Die Hamburger Hafen-und Logistik AG (HHLA) will ihren in den zurückliegenden Jahren umfassend modernisierten Container Terminal Tollerort (CTT) für einen Übergangszeitraum stilllegen.
ganzer Artikel siehe:
www.verkehrsrundschau.de/hhla-mottet-einen-ihrer-containerterminals-ein-932891.html
von Mike Michel und Thomas Hesse
Duisburgs Hafen-Chef: "Niederrhein brauchen wir nicht". Er zweifelt wirtschaftliche Tragfähigkeit der Kooperation mit Kreis-Weseler-Häfen und Masterplan an........
ganzer Artikel siehe:
www.rp-online.de/niederrheinnord/wesel/nachrichten/wesel/Haefen-Duisburg-winkt-ab_aid_836408.html
von Ulrike Süsser
Seit einem Jahr steht der Bauwagen der Hafenausbaugegner nun schon in der Sürther Aue. Zum Frühlingsfest kam auch die Grünen-Chefin Barbara Moritz, die von allen freundlich empfangen wurde.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1264186005154.shtml
Von Kerstin Meier
Für bessere Bildungschancen sind ja grundsätzlich alle Politiker - wenn es jedoch ums Geld geht, bleibt von diesem Elan wenig übrig. Zum „didacta“-Start stellt das Institut der deutschen Wirtschaft eine Studie vor: Gute frühkindliche Bildung zahlt sich aus - und zwar in Euro und Cent.
ganzer Artikel siehe:
ksta.de/html/artikel/1264185960700.shtml
von Olaf Preuss
Es war ein schöner Traum, den man in Hamburg träumte, viele Jahre lang. Europas bedeutendster Containerhafen sollte Hamburg werden, noch vor Rotterdam, das größte Ein- und Ausfallstor für die Handelsverbindung zwischen den wichtigsten Wirtschaftsregionen der Welt, Europa und Ostasien.
ganzer Artikel siehe:
www.abendblatt.de/wirtschaft/article1390893/Auf-dem-Weg-zum-Regionalhafen.html
Von Peter Pauls
Es geht nicht mehr allein um Sanierung oder Neubau eines Schauspielhauses. Im Streit, in den sich nun auch Prominente, der FC Köln und Karnevalisten einmischen, bricht sich der Verdruss von Jahren Bahn.
Der erste Spatenstich zum neuen Godorfer Hafen wurde von Sicherheitsvorkehrungen begleitet, als habe man mit Terror-Anschlägen zu rechnen. Dabei hatte lediglich eine Bürgerinitiative das Großprojekt kritisiert.
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1264185815123.shtml
Von Rolf Zamponi
Insgesamt hat Hamburg 2009 rund 30 Millionen Tonnen Umschlag gegenüber 2008 verloren. Damit ergibt sich ein Ergebnis von 110,4 Millionen Tonnen oder 21,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Während der Stückgutumschlag, zu dem auch die Container zählen, um 24,8 Prozent auf 73,6 Millionen Tonnen einbrach, ging das Volumen beim Massengut (Getreide, Kohle, Öl) um 13,4 Prozent auf 36,8 Millionen Tonnen zurück. Mit 7,01 Millionen Standardcontainern (TEU) wurden 28 Prozent weniger Boxen abgefertigt.
ganzer Artikel siehe:
www.abendblatt.de/wirtschaft/article1370551/Industrie-soll-Hafen-retten-Umschlag-sinkt-deutlich.html
von A. Damm
Die Stadtverwaltung soll ein „regionales Logistikkonzept“ erarbeiten, das den Gütertransport auf der Straße, der Schiene und dem Rhein umfasst. Das hat der Rat auf Antrag des rot-grünen Bündnisses beschlossen. Die Grünen verbinden mit diesem Generalplan für den Güterverkehr die Erwartung, dass sich der umstrittene Ausbau des Godorfer Hafens als unnötig herausstellen wird - was die Hafengesellschaft HGK bereits verneint.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1264185803821.shtml
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1263816702022.shtml
Von Florian Hanauer
Hamburg wird neue Kooperationen mit den anderen großen Häfen in Deutschland eingehen müssen. Nur so könne man im internationalen Wettbewerb bestehen. Dies kündigte Bürgermeister Ole von Beust (CDU) am Sonntag an. Das Einengen auf den Hamburger Hafen wird der internationalen Kooperation nicht gerecht. Alleine habe Hamburg keine ausreichende Wettbewerbsposition gegenüber Rotterdam mehr.
In der vergangenen Woche hatte die HHLA angekündigt, erstmals seit Jahrzehnten Umschlagsfläche aufzugeben, sodass der Hafen nun schrumpft.
ganzer Artikel siehe:
Von Andreas Damm
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1262688301555.shtml
Von Andreas Damm
Auszüge:
Unmut über Ausklammerung des Godorfer Hafens
Am meisten Kritik erhielt die Verhandlungskommission dafür, dass es nicht gelungen war, den Ausbau des Godorfer Hafens zu verhindern. SPD und Grüne bleiben dem Abkommen zufolge bei ihren gegensätzlichen Positionen.
Hohe Erwartungen nicht erfüllt
„Die SPD wollte einfach nicht“, sagte Dröge. Fraktionsvorsitzende Barbara Moritz drückte die Beharrlichkeit ihres Amtskollegen bei der SPD so aus: „Ich kann den Martin Börschel ja nicht würgen.“
Der Rodenkirchener Bezirksvertreter Manfred Giesen beantragte, die Abstimmung zu vertagen und mit der SPD noch einmal über den Godorfer Hafen zu verhandeln: „Jetzt sind wir als Parteibasis dran, wir müssen heute ein Zeichen setzen.“
Alternative wäre große Koalition
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1262873727013.shtml
Von Andreas Damm und Detlef Schmalenberg
Der SPD-Parteitag hat den Koalitionsvertrag fast einstimmig beschlossen. Der Vertrag sei laut Parteichef Jochen Ott eine gute Grundlage. Der Politiker fordert aber auch eine Abgrenzung von den Grünen.
Bei der Aktionsgemeinschaft gegen den Ausbau des Godorfer Hafens ist der Vertrag dagegen auf heftige Kritik gestoßen. Mit ihrer Weigerung, den rund 65 Millionen teuren Ausbau zu stoppen, „blockiert die SPD weiter die einzig sinnvolle Lösung im Hafenstreit“, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit ihrer „rückwärts gewandten Blockadepolitik verantwortet die SPD eine millionenschwere Fehlinvestition“, die der Stadt Köln in der aktuellen Finanzkrise schweren Schaden zuzufügen drohe.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1262688292365.shtml
Von Rolf Zamponi 15. Januar 2010, 08:30 Uhr
Die HHLA will die beiden Containerterminals zu einem Unternehmen verschmelzen.Flexiblere Arbeitszeiten für die rund 1300 Beschäftigten.
Der Containerumschlag soll künftig auf dem größeren Burchardkai konzentriert werden. Für die 1300 Beschäftigten auf beiden Terminals sollen flexiblere Arbeitszeiten eingeführt werden.
Hintergrund für den Umbau der HHLA, die zu 68 Prozent der Hansestadt gehört, ist der Einbruch im Umschlag. Er dürfte allein bei der HHLA in diesem Jahr 30 Prozent erreichen. Daher sollen jetzt die Kapazitäten und die Beschäftigung auf die deutlich geschrumpften Mengen ausgerichtet und Kosten eingespart werden. Dafür ist am Burchardkai eine neue Arbeitsorganisation geplant, bei der die Schichten verändert und weniger Zuschläge für Überstunden und Feiertage gezahlt werden sollen.
ganzer Artikel siehe:
www.abendblatt.de/hamburg/article1343178/Gemeinsame-Leitung-fuer-Tollerort-und-Burchardkai.html
Von Cornelia Schlößer für report-k.de/ Kölns Internetzeitung
Auszüge:
Heute stellten die Kölner SPD und die Grünen ihren Koalitionsvertrag vor. Keine Übereinkunft konnten sie dagegen über die Frage eines Ausbaus des Godorfer Hafens schließen.
Die SPD spricht sich weiter für einen Ausbau aus, die Grünen dagegen. Die Bündnispartner vereinbarten allerdings, dass gemeinsam mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) ein Konzept für die Binnenschifffahrt und den Schienengüterverkehr der ganzen Region erstellt werden soll. Die Grünen bauen dabei darauf, dass dieses Konzept den Ausbau des Godorfer Hafens für unnötig erweist.
ganzer Artikel siehe:
http://www.report-k.de/content/view/25436/140/
Von Susanne Happe
Dabei gab es einige Knackpunkte, an erster Stelle den Ausbau des Godorfer Hafens, bei dem sich beide Seiten trotz anders lautender Ankündigungen der Grünen nicht auf eine gemeinsame Marschrichtung einigen konnten. Einig war man sich aber bei der Erstellung eines Logistikkonzeptes.
ganzer Artikel siehe:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1262692399466.shtml
Von Andreas Damm
Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz sprach von einer Abkehr von der „autogerechten Stadt“. Das Bündnis wolle „eindeutig eine Wende in der Verkehrspolitik“. Beim Streitthema Godorfer Hafen haben sich die Parteien indes nicht einigen können: Die SPD befürwortet den Ausbau, die Grünen lehnen ihn ab. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Roters verfügt Rot-Grün über 51 der 90 Stimmen im Rat.
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1262688285839.shtml
Mittwoch, 13. Januar 2010 abendblatt.de
Von Rolf Zamponi
Hamburg. Die Krise im Hafen weitet sich aus: Jetzt zeichnen sich bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) neue Einschnitte ab. Nachdem seit Anfang Juli für 2000 der 3500 Beschäftigten in Hamburg Kurzarbeit für zwei Jahre gilt, kommen nun wegen der Umschlagverluste weitere Einschränkungen auf die Beschäftigten zu. Bis Ende November war im Hamburger Hafen der Containerumschlag um 28,9 Prozent auf 6,45 Millionen Standardcontainer (TEU) zurückgegangen.
ganzer Artikel siehe:
Von Martin Kopp
Mit einer gerade einmal zwölf Zeilen umfassenden Erklärung hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am Dienstag eine neue Ära für den Wirtschaftsstandort Hamburg eingeleitet: die des schrumpfenden Hafens. Nach Jahrzehnten ungezügelten Wachstums, in denen immer neue Flächen für den Hafenumschlag gesucht werden mussten, gibt die HHLA als erster Umschlagbetrieb nun Terminalkapazitäten preis: Das Unternehmen teilte am Mittag mit, es wolle das Produktivitätsmanagement seiner beiden Containerterminals am Burchardkai (CTB) und am Tollerort (CTT) optimieren.
Weiter heißt es:
Unklar ist, was mit den rund 400 Beschäftigten am Tollerort passiert. Ein Teil wird sicher zu dem dann besser ausgelasteten Burchardkai wechseln können. Dennoch steht ein größerer Personalabbau im Raum. Unklar ist auch, was mit den ungenutzten Umschlagplätzen am Tollerort geschehen wird. ......Damit reagiert die HHLA auf den massiven Einbruch im Hafenumschlag. Aufgrund der Wirtschaftskrise und weil einige Reedereien ihre Linien an anderen Orten konzentrieren, hat das Unternehmen in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 30 Prozent des Containerumschlags sowie 20 Prozent des Hinterlandverkehrs eingebüßt.
ganzer Artikel siehe:
Von Andreas Damm und Helmut Frangenberg
Köln - Bei einem der umstrittensten politischen Themen in der Kölner Stadtpolitik haben sich die Bündnispartner nicht einigen können. Die SPD bleibt bei ihrem Ja zum Ausbau des Godorfer Hafens, die Grünen wollen das Vorhaben weiterhin verhindern. Das geht aus dem Koalitionsvertrag hervor, den die Parteien an diesem Mittwoch öffentlich vorstellen werden. Da die CDU die Erweiterung ebenfalls befürwortet, gibt es dafür nach wie vor eine Mehrheit im Stadtrat.
Nicht wenige an der grünen Basis dürften das Verhandlungsergebnis zum Godorfer Hafen als mager empfinden. Dies umso mehr, weil Grünen-Vorsitzender Stefan Peil mit seiner Äußerung, „dieses uralte Problem muss gelöst werden“, vor Beginn der Gespräche hohe Erwartungen innerhalb seiner Partei hervorgerufen hatte. SPD und Grüne haben sich lediglich darauf geeinigt, dass ein gemeinsames Konzept für die Häfen in der Region erarbeitet werden soll.
ganzer Artikel siehe:
http://ksta.de/html/artikel/1262688282082.shtml
Hamburg. Die weltweite Wirtschaftskrise hat dem Hamburger Hafen schwerer zugesetzt als von vielen Experten erwartet. Nach Informationen des Abendblatts wurden zwischen Januar und November 2009 nur rund 6,45 Millionen Standardcontainer (TEU) verladen - ein Minus von 28,9 Prozent. Damit dürfte es dem Hafen 2009 nicht mehr gelungen sein, die Marke von sieben Millionen TEU zu knacken. Die exakten Dezember-Zahlen liegen noch nicht vor. 2008 hatte der Containerumschlag bei 9,7 Millionen TEU gelegen - schon damals war er wegen eines schwachen Schlussquartals um 1,5 Prozent hinter dem Vorjahrswert geblieben.
ganzer Artikel siehe:
Von Stefan Sommer
Seit Anfang September steht alles still im Godorfer Hafen, es gibt einen gerichtlich verordneten Baustopp. Damit könnte es nun Jahre dauern, bis sich am Godorfer Hafen wieder etwas tut.
Sollte das Oberverwaltungsgericht diesen Baustopp - entgegen der Erwartungen der HGK - nicht aufheben, wird es Jahre dauern, bis sich im Godorfer Hafen wieder etwas tut. Kritiker erwarten, dass dann der Ausbau de facto beendet ist. Der Hafen war eines der strittigen Themen bei den rot-grünen Koalitionsgesprächen. Die SPD ist für, die Grünen gegen die Erweiterung.
ganzer Artikel siehe:
http://rundschau-online.de/html/seiten/1247854172271/
Von Klaus Mündelein
Verhandelt wird offenbar mit harten Bandagen. Sogar vom drohenden Verkauf der BLG soll die Rede gewesen sein, wenn die Arbeitnehmerseite nicht zu Lohnverzicht bereit ist. Der SPD-Bürgerschaftsfraktion reicht es nun. Sie will den Senat veranlassen, sich beim Krisentarifvertrag einzuschalten. Aber die Grünen machen nicht mit.
weiter heißt es:
Es werde noch Jahre dauern, bis der Umschlag wieder das Niveau von 2008 erreiche.Es werde noch Jahre dauern, bis der Umschlag wieder das Niveau von 2008 erreiche.
ganzer Artikel siehe:
von Birger Nicolai
Gegenwärtig arbeitet die HPA an einem neuen Hafenentwicklungsplan, der die veränderten Rahmenbedingungen nach der Krise berücksichtigen soll. Bislang gingen die Hamburger Hafenplanungen von einem anhaltenden starken Wachstum des Containerumschlags aus, sodass bis zum Jahr 2015 rund 18 Millionen Standardcontainer (TEU) zu bewältigen gewesen wären. Doch durch die Krise hat es einen Rückschlag gegeben; nach zwei Jahren mit einem Umschlag von knapp zehn Millionen TEU werden im laufenden Jahr vermutlich weniger als acht Millionen TEU erreicht.
In einem aufwendigen Markterkundungsverfahren und mit Unterstützung der Unternehmensberatung McKinsey ermittelt die HPA zukünftige Entwicklungen der Transportwege, der Warenströme und der logistischen Wertschöpfung. "Die Frage lautet, welche Infrastruktur wo angesiedelt werden muss, damit der Hamburger Hafen optimal effizient und wettbewerbsfähig ist", sagte Meier.
ganzer Artikel siehe:
Die Umsetzung des Geheimprojekts ist vorerst auf Eis gelegt: Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) muss mit der Expansion auf das Gebiet der ehemaligen Werft HDW noch warten. Nach Informationen von NDR 90,3 hatte Hamburgs größter Hafenbetrieb unbemerkt Firmengelände mehrerer großer Unternehmen aufgekauft, um den Terminal am Köhlbrand auf bis zu vier Millionen Boxen erweitern zu können. Das gesamte Investitionsvolumen des Großprojekts betrage für die HHLA und die Stadt Hamburg jeweils rund 100 Millionen Euro, berichtete NDR 90,3 am Montag.
ganzer Artikel siehe:
http://www1.ndr.de/wirtschaft/hhla120.html
Das Unternehmen geht davon aus, dass das Umschlagvolumen 2009 auf den Terminals in Hamburg und Odessa um mehr als 30 Prozent und das Transportaufkommen im Hinterland um mehr als 20 Prozent unter den Rekordwerten vob 2008 liegen. Die Investitionen streckt HHLA deshalb nochmals und fährt sie für das Gesamtjahr von ursprünglich geplanten 355 auf rund 180 Mio. Euro runter. Um im Aufschwung wachsen zu können, hält Peters aber an Investitionen zur Steigerung der Effizienz im Containerumschlag fest. HHLA richtet die Technik auf immer größere Containerschiffe aus. Trotz hoher Fixkosten wurde der Materialaufwand in den ersten neun Monaten um mehr als 30 Prozent gesenkt. Im Gesamtjahr sollen operativ 160 bis 180 Mio. Euro gespart werden. Mehr als 2 000 von 3 500 Mitarbeiter am Standort Hamburg waren seit Sommer in Kurzarbeit.
Vorstandschef Klaus-Dieter Peters betonte die Bedeutung der niedrigeren Kostenbasis für einen Aufschwung. „Damit werden wir auch die Chancen der kommenden Konjunkturerholung aktiv wahrnehmen“, sagte der Hafenmanager.
Vollständiger Artikel siehe:
Von Frank Rintelmann
Die Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) AG will ihren Sparkurs fortsetzen und beabsichtigt ein Drittel ihrer 639 Beschäftigten in Kurzarbeit zu schicken. Das bestätigte ein Sprecher am Dienstag. Außerdem will die HGK nicht genutzte Gleisanlagen vermieten und an Fremdunternehmen vergebene Aufgaben zurück ins Unternehmen holen.Das Kölner Logistikunternehmen leidet unter einem zuletzt weiter rückläufigen Güteraufkommen in Folge der weltweiten Wirtschaftskrise. Wie der Sprecher sagte, rechnet der Vorstand für das laufende Jahr mit einem Verlust. Im ersten Halbjahr hatte die HGK noch einen schmalen Gewinn von 33 000 Euro ausgewiesen.
"Für das Jahr 2010 müssen wir mit einer insgesamt weiter schwierigen Lage der Logistikbranche rechnen", sagte Vorstandssprecher Rolf Bender: "Spätestens 2013 erwarten wir, die Rekordergebnisse von 2007/2008 wieder zu erreichen."
weiter heißt es:
Als derzeit größtes Investitionsprojekt gilt der Ausbau des Godorfer Hafens.
Hier rechnet die HGK mit Gesamtbaukosten von 65 Millionen Euro. Gegen die Erweiterung, die 2012/2013 abgeschlossen sein soll, wehren sich verschiedene Bürgerinitiativen.
Auch der Bonner Hafen wird um einen weiteren Liegeplatz für Schiffe erweitert. Der Hafenspediteur Am Zehnhoff-Söns hatte im Sommer von einem einsetzenden Aufschwung gesprochen. Aktuelle Zahlen waren trotz mehrfacher Anfragen nicht zu erhalten.
ganzer Artikel siehe
www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=wirt&itemid=10002&detailid=662488
Jährlich sollen 2,7 Millionen Container umgeschlagen werden.
Die eigentlich für Herbst 2011 geplante Inbetriebnahme des Tiefwasserhafens JadeWeserPort in Wilhelmshafen verzögert sich offenbar weiter. Wie NDR 1 Niedersachsen am Mittwoch berichtete, wurden jetzt wichtige Bauarbeiten auf der künftigen Hafenfläche verschoben. Die Betreiberfirma Eurogate aus Bremen zog demnach die Ausschreibung für Asphaltierungsarbeiten zurück. Eurogate begründete diesen Schritt damit, dass die Angebote der Baufirmen nicht zufriedenstellend gewesen seien - sprich: Sie waren zu teuer. Insider befürchten allerdings, dass der Betreiber in Zeiten der Wirtschaftskrise gar kein großes Interesse daran hat, den Hafen überhaupt fertigzustellen.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ndr.de/wirtschaft/dossiers/jadeweserport/jadeweserport148.html
Von Olaf Preuß und Andreas Dey
Die Hafenvervaltung könnte einen Verlust von 200 Millionen Euro ausweisen, heißt es. Wirtschafttsenator will mehr Engagement des Bundes.
Containerschiffe werden am Containerterminal Altenwerder im Hafen in Hamburg abgefertigt. Der Containerumschlag in Deutschlands größtem Hafen ist im 1. Halbjahr um fast 30 Prozent eingebrochen.
Foto: dpa/DPA
Die Hamburger Hafenverwaltung Port Authority (HPA) ist in finanzieller Bedrängnis. Nach Informationen aus dem Umfeld der Behörde wird die Port Authority in diesem Jahr einen Verlust von 200 Millionen Euro ausweisen, nach einem Überschuss von fünf Millionen Euro 2008. Die HPA wies diese Zahl am Montag zurück und nannte für 2009 einen Bilanzverlust "von deutlich unter 30 Millionen Euro".
ganzer Artikel siehe :
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1255616/Neues-Haushaltsloch-wegen-der-Port-Authority.html
Die geplanten Lohnkürzungen bei der BLG-Logistik-Gruppe sollen nicht nur die Arbeiter treffen. Wie ein BLG-Sprecher auf Nachfrage von Radio Bremen sagte, werden auch die 200 Führungskräfte Abstriche bei ihren Bezügen machen müssen. Um mit der Krise fertig zu werden, will der Bremer Logistiker im kommenden Jahr 30 Millionen Euro einsparen. Am stärksten wird das Gehalt von BLG-Chef Detthold Aden schrumpfen, so Firmensprecher Hartmut Schwertfeger.
Das stehe schon fest, obwohl die Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di um Lohnverzicht und längere Arbeitszeiten noch gar nicht begonnen haben. 60 Prozent der Vorstandsgehälter sind erfolgsabhängig. Für Aden bedeutet das, seine Bezüge von fast einer Million Euro jährlich werden bereits in diesem Jahr um mehr als die Hälfte sinken. Auch die außertariflich bezahlten Angestellten müssen zurückstecken. Ihre Grundeinkommen wurden bereits um fünf Prozent gekürzt, die Erfolgsprämien sogar um die Hälfte. Weitere Abstriche sind geplant.
Das Ziel der Einsparungen ist nach den Worten des Firmensprechers, ohne betriebsbedingte Kündigungen auszukommen. Am Montag dieser Woche hatte der Hafenbetreiber "Eurogate" eine Krisenvereinbarung getroffen. Danach werden die Gehälter bei der BLG-Tochter ein Jahr lang erheblich zusammengestrichen. Bei der BLG-Logistik-Gruppe selbst darf die Sparsumme von 30 Millionen Euro nach Ansicht von Gewerkschaftssekretär Harald Bethge nicht allein zu Lasten der Personalkosten gehen. Auch die Betriebskosten müssten auf den Prüfstand.
ganzer Artikel siehe:
http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikwirtschaftblgchef100.html
Mit Lohnabschlägen und der Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche will der Hafendienstleister BLG Logistics Group den dramatischen Umschlagsrückgang in Bremerhaven und Bremen in den Griff bekommen. Bei den Verhandlungen mit der Gewerkschaft um einen Krisentarifvertrag stehe auch das Weihnachtsgeld zur Disposition, sagte ein BLG-Sprecher am Montag. Die BLG und ihre Tochtergesellschaften beschäftigen in den beiden Hafenstädten zusammen rund 7000 Mitarbeiter.
Mit Lohnabschlägen und der Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche will der Hafendienstleister BLG Logistics Group den dramatischen Umschlagsrückgang in Bremerhaven und Bremen in den Griff bekommen. Bei den Verhandlungen mit der Gewerkschaft um einen Krisentarifvertrag stehe auch das Weihnachtsgeld zur Disposition, sagte ein BLG-Sprecher am Montag. Die BLG und ihre Tochtergesellschaften beschäftigen in den beiden Hafenstädten zusammen rund 7000 Mitarbeiter. Nach Rekordzahlen im Vorjahr ist bis Ende September 2009 der Autoumschlag um 47 Prozent eingebrochen. Im Stückgut beträgt das Minus 40 Prozent, bei Containern 20 Prozent.
ganzer Artikel siehe:
Die rund 1.100 Beschäftigten des Hafenunternehmens "Eurogate" am Bremerhavener Container-Terminal werden mit Kurzarbeit konfrontiert und müssen zusätzliche Kürzungen beim Lohn hinnehmen. Geschäftsführung und Betriebsrat haben die Sparpläne in einer Betriebsversammlung in der Stadthalle Bremerhaven vorgestellt und mit den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise begründet. Die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagierten verärgert.
ganzer Artikel siehe:
http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politikwirtschaftblgkuerzungen100.html
von Markus Peters
Duisburg soll künftig mit den fünf niederrheinischen Häfen eng kooperieren. Das sieht ein Masterplan vor. Am Niederrhein. Rund 60 Kilometer liegen zwischen Duisburg und Emmerich. Luftlinie. Dazwischen sind sechs verschiedene Häfen entlang des Rheins angesiedelt. Die sollen in Zukunft enger als bisher zusammenarbeiten. Das sieht ein Masterplan vor, den das Fraunhofer -Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund zur Zeit erarbeitet und im Mai 2010 endgültig vorlegen wird.
„Nur eine Zusammenarbeit aller macht Sinn”, erklärte Joachim Kochsiek, Diplom-Ingenieur des Instituts gestern vor Unternehmern im Weseler Lippeschlößchen.
Nach Ansicht von Fachleuten könnten sich die Häfen hervorragend ergänzen. Duisburg und Emmerich sind sehr gut ausgebaut, verfügen aber über keine Erweiterungsflächen mehr, auf denen sich interessierte Firmen aus der Logistik-Branche ansiedeln könnten.
ganzer Artikel siehe:
http://www.derwesten.de/nachrichten/nrz/niederrhein/2009/10/30/news-139030711/detail.html
Von Martin Kopp
Landesanstalt macht in diesem Jahr 200 Millionen Euro Verlust
Dem Hamburger Hafen droht der finanzielle Kollaps. Die für die Brücken, Schleusen und den Hafenbetrieb zuständige Hamburg Port Authority (HPA), die im vergangenen Jahr noch einen Überschuss von fünf Millionen Euro erwirtschaftete, schreibt inzwischen tiefrote Zahlen. Nach Informationen der WELT wird die Anstalt öffentlichen Rechts in diesem Jahr einen Verlust von 200 Millionen Euro ausweisen. Der finanziell klamme Senat muss weitere Mittel bereitstellen, wenn der Hafenbetrieb nicht eingestellt werden soll. Andernfalls muss die HPA mit ihren 1800 Mitarbeitern in die Insolvenz gehen.
Grund ist das vom schwarz-grünen Senat im Doppelhaushalt 2009/2010 beschlossene Prinzip, wonach sich der Hafen selbst finanzieren soll. Dieses sieht vor, dass die HPA den Betrieb der Hafeninfrastruktur allein mit Einnahmen aus der Hafenwirtschaft finanziert. Doch die Geschäftsentwicklung der HPA wird aktuell massiv durch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen. Eine Steigerung der Einnahmen aus der Hafenwirtschaft gilt vorerst als ausgeschlossen.
ganzer Artikel siehe:
Von Martin Kopp
Der Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven wird voraussichtlich erst drei Monate später fertig als vorgesehen.Dies planen zumindest die künftigen Betreiber Eurogate und eine Tochter der dänischen Reederei Maersk.Wegen des starken Einbruchs beim Containerumschlag müssten einige Investitionen zeitlich gestreckt werden, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit."Wir prüfen derzeit noch, ob der Vertrag das zulässt", sagte der Jurist der Hafenbaugesellschaft des Jade-Weser-Ports, Hans-Henning Pötter. Eine Entscheidung solle es in wenigen Tagen geben.
Der Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven wird voraussichtlich erst drei Monate später fertig als vorgesehen. Dies planen zumindest die künftigen Betreiber Eurogate und eine Tochter der dänischen Reederei Maersk. Wegen des starken Einbruchs beim Containerumschlag müssten einige Investitionen zeitlich gestreckt werden, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit.
ganzer Artikel siehe:
Von Martin Kopp
Unternehmer fordern zügigen Ausbau der Infrastruktur - Nord-Ostsee-Kanal soll für größere Schiffe fit gemacht werden
Die Hamburger Hafenunternehmen rechnen nicht mit einer schnellen Erholung der Umschlagzahlen. "Die Talsohle scheint erreicht. Aber zweistellige Zuwachsraten gehören der Vergangenheit an", sagte der Präsident des Unternehmensverbands Hafen Hamburg, Klaus-Dieter Peters, am Mittwoch vor der Mitgliederversammlung. Im Gegenteil: Nach wie vor würden hohe zweistellige Mengenrückgänge verzeichnet. Im ersten Halbjahr 2009 war der Containerumschlag um 29 Prozent eingebrochen. Schon allein wegen des Ausmaßes des aktuellen Einbruchs wird es mehrere Jahre dauern, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht ist", sagte Peters. Zu Boomzeiten 2008 hatte der Hafen noch gehofft, erstmals den Rekord von zehn Millionen umgeschlagenen Containern (TEU) zu knacken.
weiter heißt es:
Dem lang geplanten Containerterminal in Steinwerder erteilte Peters eine endgültige Absage: Der Ausbau des mittleren Freihafens dürfe nicht zu Kapazitätsüberhängen führen, mahnte er. Die Umschlagunternehmen hätten bereits heute Reserven, um mehr als 20 Millionen TEU umschlagen zu können. mk/lno
ganzer Artikel siehe:
Von Olaf Preuß
Die Hafenfirmen fordern die Stadt zu Investitionen auf, rechnen jedoch mit harten Debatten um die Finanzierung von Verkehrsprojekten.
In den Jahren des Booms jubelte man gemeinsam über Wachstumspläne, in der Krise wird der Ton zwischen der Hamburger Hafenwirtschaft und Politik nun rauer. Die Weltwirtschaftskrise belastet das Geschäft des größten deutschen Seehafens wegen rückläufiger Gütermengen und wegen der erschwerten Finanzierung neuer Infrastrukturprojekte. Zudem ist unklar, wie stark die neue Bundesregierung, die gestern ihre Amtsgeschäfte aufnahm, den Ausbau der deutschen Seehäfen und ihrer Anbindungen per Straße und Schiene fördern wird.
Weiter heißt es:
Von ehrgeizigen Ausbauprojekten im Hafen haben sich Stadt und Unternehmen längst verabschiedet. Ende 2006 ging die Branche davon aus, dass sich der für Hamburg besonders wichtige Containerverkehr von der damaligen Menge bis zum Jahr 2015 auf rund 18 Millionen TEU noch einmal glatt verdoppeln würde. HHLA-Chef Peters rechnet nun damit, dass der Hafen erst 2014 wieder rund zehn Millionen TEU erreichen wird.
Betroffen ist von der Krise vor allem das Projekt eines fünften großen Containerterminals, das ursprünglich im mittleren Freihafen entstehen sollte. Ob dieses Terminal gebaut wird und welche Güter dort dann umgeschlagen werden könnten, lässt die Port Authority derzeit untersuchen.
ganzer Artikel siehe:
Von Ulrike Süsser
Fünf neue Bezirksvertreter wurden im Stadtteilparlament verpflichtet. Eberhard Petschel ging als chancenreichster Kandidat in die Sitzung - und wirkte dennoch angespannt. Als chancenreichster Kandidat für das Bezirksbürgermeisteramt ging Eberhard Petschel von den Grünen in die konstituierende Sitzung des Stadtteilparlaments. Schon im Vorfeld hatten sich die Grünen zusammen mit der SPD auf ihn festgelegt. CDU und FDP schickten als gemeinsame Kandidatin die bisherige Bezirksbürgermeisterin, Monika Roß-Belkner (CDU), ins Rennen. Nach Adam Riese sollte es für Eberhard Petschel reichen. Die Grünen verfügen seit der Kommunalwahl über fünf und die SPD über vier Sitze, die CDU über sechs und die FDP über zwei. Allein die Voten von Bernd Schöppe, „Pro Köln“, und Berthold Bronisz, „Die Linke“, waren offen.
weiter heißt es:
Knackpunkt ist freilich der Hafenausbau. Die unterschiedlichen Standpunkte sollen aber „zusammengebracht“ werden. Die SPD zeige sich neuerdings offen für die Argumente der Gegner, meinte Manfred Giesen. Andererseits wollten die Grünen ihren bisherigen Standpunkt in puncto Schaffen von Arbeitsplätzen durch die Hafenerweiterung überdenken. Was bleibt, ist das Rätselraten über die Stimmenthaltung und die Aussicht auf frischen Wind in der Bezirksvertretung. Zumindest SPD und Grüne haben ihre „Lust auf neue Dinge“ angekündigt.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1256136946848.shtml
Die privaten Bahnen von Bonn bis Duisburg sollen zusammengefasst und mit dem Massentransport auf dem Rhein vernetzt werden. Der Krefelder Hafen soll nach diesem Plan ein Umschlagzentrum werden.
Die großen Reserveflächen des Hafens sollen für einen Ausbau der Logistikbranche genutzt werden. Neben den Transport von Massengütern auf dem Rhein soll eine Vernetzung aller Privatbahnen zwischen Bonn und Duisburg treten.
ganzer Artikel siehe :
Von Annemarie Struß-von Poellnitz
Bremen. Trotz erster Anzeichen für eine Erholung ist die Situation bei den Umschlagsbetrieben noch sehr angespannt. Die in Boomjahren geschaffenen Kapazitäten können nicht ausgelastet werden. Auch die Flexibilisierung durch den Einsatz von Arbeitskräften des Gesamthafenbetriebsvereins (GHB) gerät an Grenzen. So hat die BLG aktuell einen Beschäftigungsüberhang von 50 Stellen, bei Eurogate sind es rechnerisch sogar 350 Beschäftigte zu viel.
ganzer Artikel siehe:
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Wirtschaft/53613/400+Jobs+im+Hafen+sind+in+Gefahr.html
Der Aufschwung in der Containerschifffahrt lässt weiter auf sich warten. Im Hamburger Hafen, wo jetzt das Weihnachtsgeschäft läuft, zeichnet sich noch keine durchgreifende Besserung ab.
ganzer Artikel siehe:
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1236742/Hamburg-Noch-kein-Aufschwung.html
Im ersten Halbjahr 2009 hat nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 um 20,3 Prozent oder 25,5 Mio. t abgenommen. Mit einem Minus von 19,9 Prozent entwickelte sich der Containerverkehr fast genau so schlecht.
ganzer Artikel siehe:
Fällt bald die letzte Klappe für die „Anrheiner“ im Mülheimer Hafen?
Die Stadt legt die Verlängerungen von Mietverträgen auf Eis – der der „Anrheiner“ läuft im nächsten Jahr aus. Und alles, weil frühestens im Jahr 2020 der „Rheinboulevard Mülheim“ gebaut werden soll!
Joachim Bauer vom zuständigen Grünflächenamt: „Das neue, umfassende Struktur-Konzept Mülheim 2020 wertet das Rheinufer sehr auf. Dafür werden diverse Ausschreibungen und Wettbewerbe veranstaltet. Da gehen die Jahre bis 2020 schnell vorbei. Gut, wenn da nichts mehr im Wege steht.“
So sind der HGK (Häfen und Güterverkehr), die die Grundstücke als städtische Tochter vermietet, die Hände gebunden. „Wir sind natürlich sehr an den Mieteinnahmen interessiert“, so Sprecher Jan Zeese. „Wir sind jedoch angewiesen, keine langfristigen Entscheidungen zu treffen.“
NB: Hier kann die HGK also langfristig Mietverträge kündigen.
ganzer Artikel siehe:
www.express.de/nachrichten/region/koeln/knipst-koeln-die-anrheiner-aus_artikel_1253811679708.html
von Niels Kruse
Die HHLA ist der größte Hafenbetreiber Hamburgs. Im Interview erzählt Vorstand Klaus-Dieter Peters, wie stark die Krise dem Unternehmen zusetzt, warum dennoch Leute eingestellt werden und warum die Lage Hamburgs ein ökologischer Vorteil ist.
Auszug aus dem längeren Interview:
Richtig, die Kapazitäten unserer Containerterminals in Hamburg wollen wir verdoppeln - auf den bestehenden Flächen. Dabei hilft uns die technologische Spitzenposition, die wir mit unserem weitgehend automatisierten Terminal in Altenwerder innehaben, unserer jüngsten und modernsten Anlage. Angesichts der Krise haben wir jetzt unser Ausbautempo gedrosselt. Fürs Erste werden wir die Hälfte der ursprünglich geplanten Summe investieren, vor allem in Effizienzsteigerung. So stellen wir beispielsweise unsere Anlagen mit größeren und leistungsfähigeren Containerbrücken auf die immer größeren Schiffe ein. Wir können aber, wenn die Nachfrage nach Transportleistungen anzieht, das Ausbautempo wieder beschleunigen. Dabei gehen wir davon aus, dass wir unsere Marktanteile bei einer Wiederbelebung des Warenverkehrs halten und ausbauen können.
ganzer Artikel siehe:
die Deutsche Verkehrs Zeitung schreibt :
Die Wasserstände von Rhein und Elbe liegen nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. In den kommenden Tagen könne es deswegen eng werden auf Deutschlands Flüssen. Trotz des wechselhaften Wetters sei der Sommer insgesamt vor allem in West- und Südwestdeutschland zu trocken gewesen, sagte Hydrologe Andreas Wagner am Montag der Deutschen Presse-Agentur (DPA).
Sollte es keine flächendeckenden ergiebigen Regenfälle geben, könne es „eng werden in den Flussbetten“.
ganzer Artikel siehe :
die Financel Times Deutschland schreibt:
Die fetten Jahre sind vorbei: Nach enormen Gewinnen in den vergangenen Jahren müssen die Häfen herbe Verluste einstecken. An den Terminals ist der Güterumschlag im ersten Halbjahr um 20 Prozent geschrumpft. An den Seehäfen in Deutschland sind die Aussichten nicht gerade rosig: Infolge der Wirtschaftskrise hat sich der Güterumschlag der Seeschifffahrt in Deutschland im ersten Halbjahr 2009 um 20 Prozent verringert.
ganzer Artikel siehe:
www.ftd.de/unternehmen/industrie/:weniger-umschlag-deutschlands-seehandel-leidet/50011872.html
Andreas Damm schreibt:
Streitthema Godorfer Hafen: Die Grünen wollen in den Verhandlungen mit der SPD bei ihrem Nein zum Hafenausbau bleiben. Sie fordern ein Hafenkonzept, welches nicht zulasten des Naturschutzgebietes Sürther Aue entstehen soll.
ganzer Artikel siehe :
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883878055.shtml
Andreas Damm schreibt:
Der Streit um den Ausbau des Godorfer Hafens geht in die nächste Runde. Ein Bürger hat sich über einen angeblichen Subventionsbetrug beschwert. Nun muss die Hafengesellschaft um Millionenzuschüsse bangen.
Der umstrittene Ausbau des Godorfer Hafens ist zu einem Fall für die Staatsanwaltschaft geworden. Nachdem sich ein Finanzexperte aus Hahnwald wegen angeblichen Subventionsbetruges an Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gewandt hatte, hat das Justizministerium den Vorgang an die Kölner Ermittlungsbehörde abgegeben. „Zur Prüfung und weiteren Veranlassung“, wie es in einem Schreiben vom 13. August heißt. Es geht um einen Zuschuss von mehr als 20 Millionen Euro, den die Hafengesellschaft HGK beim Bundesverkehrsminister beantragt hat - auf den sie jedoch möglicherweise keinen Anspruch hat.
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1246883862585.shtml
Ulrike Süsser schreibt:
Die CDU des Stadtbezirks Rodenkirchen wird in der Ratssitzung am 10. September die Fraktionskollegen auffordern, keine Rechtsmittel gegen den aktuellen Gerichtsentscheid zum Godorfer Hafen einzusetzen. Der Stopp des Ausbaus solle stattdessen festgeschrieben werden. Dafür sollten sich Schwarz, Gelb und Grün gemeinsam einsetzen. Das hat der Stadtbezirksverband auf einer Sondersitzung einstimmig beschlossen. Bekräftigt wurde zudem ein Antrag aus dem vorigen Jahr. Darin wurde ein Moratorium verlangt sowie ein Gesamtkonzept für die Kölner Häfen im Rahmen eines Masterplans.
ganzer Artikel siehe:
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883862283.shtml
Stefan Sommer schreibt:
Nach dem vorläufigen Baustopp am Godorfer Hafen tritt das Regierungspräsidium bei den Plänen für den Deutzer Hafen auf die Bremse. Laut RP Hans Peter Lindlar werde die Anlage, die ähnlich dem Rheinauhafen umgewandelt werden soll, weiter als Verladeplatz gebraucht.
ganzer Artikel siehe:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895319707.shtml
Andreas Damm schreibt:
Die FDP fordert - drei Tage vor der Kommunalwahl - einen sofortigen Baustopp beim Ausbau des Godorfer Hafens. Den Ausbau zu stoppen, ist auch das Ziel einer Klage, die Erweiterungsgegner beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht haben.
ganzer Artikel siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1246883828471.shtml
Kommentar von Andreas Damm zum Godorfer Hafen
Werbung in eigener Sache: Drei Tage vor der kommunalwahl stellt die FDP einen Antrag zum Godorfer Hafen. Das gleiche gilt für die Grünen. In den Verhandlungen über eine Koalition müssen die Parteien dann zeigen, wie wichtig ihnen das Hafen-Thema ist.
ganzer Kommentar siehe:
www.ksta.de/html/artikel/1246883828984.shtml
Die FDP fordert - drei Tage vor der Kommunalwahl - einen sofortigen Baustopp beim Ausbau des Godorfer Hafens. Den Ausbau zu stoppen, ist auch das Ziel einer Klage, die Erweiterungsgegner beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht haben und über die mündlich bereits verhandelt wurde.
ganzer Artikel siehe:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895318143.shtml
Um knapp 25 Prozent ist die Beförderungsleistung auf deutschen Flüssen und Kanälen allein im ersten Quartal 2009 gesunken. Laut dem Präsidenten des Binnenschifferverbandes BDB ist dabei auch keine Besserung in Sicht. Deutschlands Binnenschiffer erleben damit „eine der schwersten Krisen der Nachkriegszeit“.
ganzer Artikel siehe:
von von Axel Granzow
Bundesregierung und EU sollen helfen: Den Binnenschiffern steht in der Wirtschaftskrise das Wasser bis zum Deck. Kähne legen still, Aufträge bleiben aus. Die Verhandlungen um Beihilfe laufen bereits. Welche Optionen jetzt diskutiert werden.
ganzer Artikel siehe...
www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/binnenschiffer-funken-sos%3b2447660
von Werner Mayer
Barrierefreier Ausbau der Linie 16 an der Rheinschiene scheitert am möglichen Güterverkehr.
ganzer Artikel siehe ..
www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=628272
HAMBURG (Dow Jones)--Der in Folge der Wirtschaftskrise gesunkene Containerumschlag hat im ersten Halbjahr tiefe Spuren in der Bilanz der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hinterlassen. Unter dem Strich brach der Gewinn des an der Börse gelisteten Teilkonzerns Hafenlogistik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 74% auf 22,8 Mio EUR ein. Damit traf das plötzliche Ende des wirtschaftlichen Aufschwungs in Osteuropa und Asien den Hamburger Hafen deutlich stärker als von Analysten erwartet. Die von Dow Jones Newswires befragten Marktbeobachter hatten mit einem Gewinneinbruch von 62% auf 33 Mio EUR gerechnet.
ganzer Artikel siehe unter.
kurse.focus.de/news/Schwacher-Containerumschlag-belastet_id_news_115331469.html
Samstag, 8. August 2009 abendblatt.de
Von Olaf Preuß und Rolf Zamponi
Der Höhenflug des Hamburger Hafens ist vorbei. Ob und wann das Geschäft wieder boomt, ist ungewiss. Wachsende Konkurrenz verstärkt die Flaute.
Containerboom wurde mit der Krise im Herbst 2008 abrupt gestoppt
ganzer Artikel siehe.....
www.abendblatt.de/wirtschaft/article1130964/Ebbe-auf-der-Elbe.html
Dienstag, 24. Juli 2009 Radio Köln.de
meldet exclusiv
Die Häfen und Güterverkehr Köln AG muss einen drastischen Einbruch ihres Containergeschäfts verbuchen. Der Umschlag von Containergütern auf Wasser und Schiene ist im ersten Halbjahr um rund 30 Prozent eingebrochen. Das teilte die HGK auf Anfrage von Radio Köln mit. Die Stadttochter habe bereits Sparmaßnahmen beschlossen. Die Lage sei dramatisch, sagte Johannes Stracker, der zuständige Betriebsleiter der Container Terminal GmbH. Das Unternehmen fertigt für die städtische HGK den Containerverkehr im Niehler Hafen ab. Grund für den Einbruch sei die Wirtschaftskrise, so Stracker. Zwar sei die Talsohle erreicht. Von Erholung könne aber nicht die Rede sein,. Auch weil große Unternehmen wie Ford derzeit Sommerferien hätten. Sollte sich die Lage nicht bald verbessern, droht den 90 Beschäftigten der CTS Kurzarbeit, so das Unternehmen. Auch vielen der rund 700 Beschäftigten der städtischen HGK dürfte in diesem Fall Kurzarbeit drohen. &nb
Freitag, 24.Juli 2009 ksta. de
Kommentar von Peter Berger zum Ausbau des Godorfer Hafens
Es wird Zeit, das die Häfen- und Güterverkehr Köln ihre Haltung gegenüber den Ausbau-Gegnern ändert, ihre Argumente zumindest zur Kenntnis nimmt...
ganzer Kommentar siehe...
www.ksta.de/html/artikel/1246883696920.shtml
Freitag, 24.Juli 2009 ksta. de
von Ulrike Süsser
Mehr als 200 Bürger kommen zur Versammlung nach Sürth.
Kölns ehemaliger Wirtschaftsdezernent Klaus Otto Fruhner (CDU) ist skeptisch, ob der Ausbau von Godorf erforderlich ist.
ganzer Artikel siehe...
www.ksta.de/html/artikel/1246883696813.shtml
Montag, 8. Juni 2009 rundschau-online.de
Das Votum zum Ausbau des Godorfer Hafens hat die CDU im Stadtbezirk Rodenkirchen Stimmen gekostet - im Vergleich zur Europawahl 2004 verlor sie 6,27 Prozentpunkte. Weiter heißt es..
Der Sürther Ortsverbandsvorsitzende Jürgen Wöhrle, Wortführer der Ausbaugegner in der CDU, sieht sich in seiner innerparteilichen Opposition bestätigt: Mit dem Wahlergebnis werde die stümperhafte Planung eines Großprojektes abgestraft, meint Wöhrle.
ganzer Artikel siehe...
www.rundschau-online.de/html/artikel/1238775232389.shtml
Sonntag, 7. Juni 2009 rundschau-online.de
von Stefan Sommer Kommentar zu Europawahl in Köln
Das ist sicher ein bitterer Abend für Kölns SPD: Erstmals bei einer Wahl landet sie hinter den Grünen. Zwar haben beide Parteien so ungefähr das Ergebnis der Europawahl vor fünf Jahren wiederholt, aber die Grünen haben eben nun die Nase knapp vor den Roten. Weiter...
Freuen können sich natürlich auch die Liberalen. Sie haben in Köln noch kräftiger zugelegt als auf Bundesebene. Wenn man genau hinschaut, konnten sie vor allem im Süden Boden gutmachen, wo die CDU wegen ihrer Zustimmung zum Ausbau des Godorfer Hafens ganz kräftig verloren hat. Jede Wette: Ihren eigenen Kandidaten für die OB-Wahlen wird die FDP nun erst recht nicht zurückziehen.
ganzer Artikel siehe...
http://rundschau-online.de/html/artikel/1238775232034.shtml
Sonntag, 7. Juni 2009 rundschau- online.de
Susanne Happe schreibt:
Die FDP legte im Stadtgebiet von 8,6 auf 14,12 Prozent zu. Die CDU hat bei den Europawahlen rund sechs Prozentpunkte verloren, blieb aber dennoch stärkste Partei. An die zweite Stelle rückten erstmals die Grünen und verwiesen die SPD damit auf Platz 3.
ganzer Artikel siehe...
http://rundschau-online.de/html/artikel/1238775232032.shtml
Montag, 1. Juni 2009 rundschau-online.de
Den „Tag der offenen Tür“ im Godorfer Hafen hatte sich die Häfen und Güterverkehr Köln AG etwas anders vorgestellt. Vor Beginn der Baumaßen sollte die Bevölkerung über die Hafenerweiterung informiert werden. Stattdessen kamen zumeist Radfahrer auf einem Ausflug vorbei. Weiter heißt es...
Den „Tag der offenen Tür“ im Godorfer Hafen hatte sich die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) am Samstag etwas anders vorgestellt. „Wir wollten vor Beginn der Baumaßnahmen mehr Transparenz schaffen und die Bevölkerung umfassend über die Hafenerweiterung informieren“, erklärte HGK-Pressesprecherin Margit Knott.
ganzer Artikel siehe....
http://rundschau-online.de/html/artikel/1238775230739.shtml
Sonntag, 31. Mai 2009 ksta. de
von Claudia Hauser
Einen Tag nach dem Start der umstrittenen Ausbauarbeiten am Godorfer Hafen sucht die "Häfen und Güterverkehr Köln AG" den Kontakt zu den Anwohnern. Aber die Ausbaugegner lassen sich trotz einer gerichtlicher Niederlage nicht entmutigen.
ganzer Artikel siehe....
http://www.ksta.de/html/artikel/1243453917338.shtml
Samstag, 30. Mai 2009 redaktion-k.de / Kölns Internetzeitung
von Andi Goral
Hochsicherheitseröffnung bei der Feier zum Beginn der Bauarbeiten des Godorfer Hafens. Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), NRW-Bauminister Lienenkämper, OB Schramma und der Wirtschaftsdezernent des Rhein-Erft Kreises betonten die Bedeutung des Hafens für den Logistikstandort Köln und die Region beim Spatenstich zum Bau des vierten Hafenbeckens. Vor dem HGK-Gelände demonstrierten die Ausbaugegner....
Parallelwelten
Es ist kurz vor 10 Uhr. Riesige LKW stauen sich auf der Industriestraße. Ein buntes Völkchen überquert die Industriestraße und zieht mit Musik, Traktor, Pony-Gespann und einer riesigen Pappmachee Figur auf der „OB Schramma“ steht unter Polizeibegleitung Richtung Godorfer Hafen. Es sind die Gegner des Hafenausbaus, die Figur hat ein Gutachten vor Augen uns ist blind. Dazwischen ......
ganzer Artikel siehe....
http://www.report-k.de/content/view/19724/143/
Freitag, 29. Mai 2009 rodenkirchen. de
Auftakt zur Erweiterung des Godorfer Hafens- Lautstarke Proteste der Hafengegner
Empfangen wurden die geladenen Gäste von lautstarken Protesten der Hafengegner...
ganzer Artikel siehe ...
http://www.rodenkirchen.de/html/shownews.php?id=598
Freitag, 29. Mai 2009 ksta. de
von Tobias Christ
Das Kunststoff-Unternehmen Lyondell-Basell hat Vorwürfe des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) zurückgewiesen, wonach es sein Leitungsnetz auf dem Gelände des Godorfer Hafens in der Vergangenheit nicht systematisch kontrolliert haben soll.
ganzer Artikel siehe....
http://www.ksta.de/html/artikel/1242833475239.shtml
Freitag, 29. Mai 2009 rundschau-online.de
von Susanne Happe
Auf der Zufahrt demonstrierten rund hundert Gegner gegen den „Hafenwahnsinn“ und hielten den Gästen mit dem Schriftzug „Idioten“ vor, was sie von ihnen dachten. In einiger Entfernung feierte man derweil die „notwendigen Voraussetzungen für wirtschaftliche Prosperität“.
ganzer Artikel siehe...
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1238775230594.shtml
Freitag, 22. Mai 2009 Bild.de
Joachim Brücher schreibt
Kein Geld mehr für diese Projekte?
Die Wirtschaftskrise trifft Köln. Die Folgen: dramatische Mindereinnahmen bei den Steuern. Gestern schlug Kölns Wirtschaftdezernent Norbert Walter-Borjans Alarm. Nach neuester Steuerschätzung wird sich das Haushaltsloch 2009 um weitere 122 auf 225 Mio Euro erhöhen.
ganzer Artikel siehe....
Donnerstag/ Freitag, 21/ 22. Mai 2009 Kölner Stadt Anzeiger
von Tanja Wessendorf
Die Grünen fordern den Rat auf, den HGK- Vorstand wegen angeblicher Fehlinformation zum Hafenausbau Godorf bei der nächsten Hauptversammlung nicht zu entlasten. Jetzt steht Aussage gegen Aussage.......
ganzer Artikel siehe :
http://www.ksta.de/html/artikel/1238966959292.shtml
Mittwoch, 20. Mai 2009 Kölner Stadt Anzeiger
Der Aufsichtsrat der Häfen- und Güterverkehr Köln AG kommt am Vormittag zu einer sondersitzung zum Thema Godorfer Hafen zusammen. Er diskutiert darüber, ob der ausbau des Hafens angesichts der Wirtschaftskrise noch tragbar ist....
ganzer Artikel siehe...
http://www.ksta.de/html/artikel/1242232188632.shtml
Dienstag, 19. Mai 2009 - Kölnische Rundschau
von Günther Jelonnek, 19. Mai 2009
Strafanzeige wegen Gewässer- und Bodenverunreinigung hat der BUND für Umwelt und Naturschutz (BUND) gegen die Häfen- und Güterverkehr Köln (HGK) und die Firma LyondellBasell.....
ganzer Artikel siehe..
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1238775228312.shtml
Montag, 18. Mai 2009 DIE WELT - WELT ONLINE
von Birger Nicolai
Ein Fünftel des Umschlags verloren - Spediteure fürchten um 80 000 Arbeitsplätze - Auch weniger Züge
ganzer Artikel siehe...
http://www.welt.de/die-welt/article3764441/Im-Hamburger-Hafen-fehlen-die-Container.html
Mittwoch, 6. Mai 2009 - Handelsblatt
Auszug: Mit Kurzarbeit und Investitionskürzungen reagieren die großen Seehafen- Logistiker BLG Logistics, Eurogate und HLA in Bremen und Hamburg auf die Krise.
ganzer Artikel siehe..
&nb
Donnerstag, 2. April 2009 - Kölner Stadt-Anzeiger
Von Ulrike Süsser, 01.04.09,
Die Wirtschaftskrise sei kein Grund, den 60 Millionen teuren Hafenausbau hinauszuschieben, sagte der HGK-Vorsitzende Rolf Bender in der Bezirksvertretung.
ganzer Artikel siehe
http://www.ksta.de/html/artikel/1238410144719.shtml
Dienstag, 24. März 2009 - Süddeutsche Zeitung
Auszug
„Der Gesamthafenbetriebsverein (GHB) Bremen und Bremerhaven wird bis Jahresende 1400 Stellen streichen: 800 befristete Verträge werden nicht verlängert, und 600 Festangestellte müssen mit der Kündigung rechnen.“
ganzer Artikel siehe
http://www.sueddeutsche.de/653389/720/2814317/Keine-Schiffe-keine-Arbeit.html
Dienstag, 24. März 2009 - Handelsblatt
Auszug
„Im laufenden Jahr erwartet Staake für den größten Binnenhafen Europas ein Minus bei den Umschlagszahlen im zweistelligen Prozentbereich“
„In den ersten beiden Monaten sei der Containerumschlag mit zweistelligen Raten gesunken, sagte Staake. Der Einbruch liegt aber mit rund 15 Prozent noch unter dem in den Seehäfen, wo er um 20 Prozent und mehr eingebrochen ist..“
ganzer Artikel siehe
Schramma kam nicht! Bürgermeisterin Scho-Antwerpes musste vertreten
Links:
http://www.report-k.de/content/view/18787/127/
http://www.nrhz.de/flyer/suche.php?ressort_id_menu=-1&ressort_menu=News
http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/332049/news/koeln
http://ocs.zgk.de/mdsocs/mod_movies_archiv/movie/spielplatz190309/ocs_ausgabe/ksta/index.html
Die Krise in der Containerschifffahrt reißt immer mehr Opfer mit: Reedereien, Werften, Emissionshäuser, Finanzierer. Ganze Regionen stehen vor dem Kollaps. Nun soll eine konzertierte Aktion die maritime Wirtschaft in Deutschland retten.
ganzer Artikel:
http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Agenda-Flaute-auf-allen-Meeren/484530.html
Jahrelang fuhr das Transportgewerbe nur in eine Richtung: steil bergauf. Doch erstmals seit beinahe zwei Jahrzehnten wird die Güterverkehrsleistung im Jahr 2009 wieder sinken. Gerechnet wird 2009 mit einem Rückgang um vier Prozent. Am stärksten betroffen ist die Binnenschifffahrt.
ganzer Artikel:
www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/logistik-schrumpft-erstmals-seit-1993;2184078
Donnerstag, 5. März 2009 - General-Anzeiger-Bonn
Auszug
"Wir sind in dem Umfang von der Krise betroffen, wie es die Industrie im Kölner Raum ist", sagt Rolf Küppers, Pressesprecher der Häfen und Güterverkehr Köln AG. "Unsere Kunden haben bis zu 20, teils 40 Prozent Einbruch und davon hängen wir unmittelbar ab."
ganzer Auszug:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=wirt&itemid=10002&detailid=564336
Im März 2009 Soretha Ausgabe Nr. 47
Das Magazin für den Stadtteil Sürth der Dorfgemeinschaft Sürth
ganze Artikel siehe...
http://www.suerth.de/Soretha/47/index.html
(nicht online)
Entweder gab es keinen einzigen Pro-Hafen-Brief in der Post an die Rundschau oder das schlechte Gewissen hat die Redaktion geplagt...
| 240 K |
(Artikel ist nicht online)
Ortstermin am Bauzaun - IHK weist Forderung nach Baustopp zurück
(Artikel ist nicht online)
Kölnische Rundschau warnt vor "politisch motivierten Berufsdemonstranten"!
01. Februar 2009
Abdruck der Grünen-Pressemitteilung in der Ausgabe Januar/Februar 2009
FR. 30.1.2009
PRESSEDIENST BUENDNIS 90/DIE GRUENEN NRW Düsseldorf, 30. Januar 2009 Pressemitteilung 010|2009
Naturschutz
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Der Vorsitzende der Grünen NRW, Arndt Klocke, verlangt eine erneute Überprüfung der Genehmigung für den Ausbau des Godorfer Hafens. "Inzwischen sind Studien und Entwicklungen bekannt geworden, die die Notwendigkeit des Ausbaus auf Kosten des Naturschutzgebietes Sürther Aue mehr als deutlich in Frage stellen. Deshalb fordere ich Bezirksregierung, Rat und nicht zuletzt die Hafengesellschaft HGK auf, Alternativen z. B. in Niehl umgehend und sorgfältig zu prüfen und das Naturschutzgebiet nicht anzutasten.
Die im letzten Jahr gesammelten 38.000 Unterschriften haben gezeigt, wie breit die Unterstützung für den Erhalt der Sürther Aue in der Kölner Bevölkerung ist. Der Rat der Stadt hat trotzdem gegen die Stimmen der Grünen dem geplanten Ausbau zugestimmt. Wir NRW-Grüne unterstützen das Protest-Camp gegen die mutwillige Zerstörung des Naturschutzgebietes und erklären uns mit den Bürgerinitiativen, dem BUND und weiteren Aktiven solidarisch."
Arndt Klocke wird heute Nachmittag den Protest vor Ort unterstützen.
--
Andrea Rupprath
Pressesprecherin BUENDNIS 90/DIE GRUENEN NRW
Landesgeschäftsstelle Jahnstr. 52
D-40215 Düsseldorf
In Köln-Godorf haben die Gegner des Hafenausbaus den Beginn der Rodungsarbeiten verhindert. Etwa hundert Anhänger einer Bürgerbewegung umstellten einen Bagger, dessen Fahrer die Bäume und Sträucher in der Rheinaue beseitigen wollte.
Markus Schmitz:
"Andere Maschinen der Firma ließen die Demonstranten erst gar nicht auf das Gelände. Der Auftraggeber zur Rodung, die Häfen- und Güterverkehr-Köln AG verhandelt nun mit den Gegnern des Ausbaus. Die Bürgerbewegung will den Regierungspräsidenten in der kommenden Woche bitten, das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau noch einmal durchzuführen. Ihre Hoffnung stützt sich auf ein Gutachten, nach dem es im Hafen Köln-Niehl genug Freifläche gibt. Ausserdem beschäftigt sich die Europäische Kommission in Form einer Anhörung mit dem Ausbau, weil sich der BUND mit einer Beschwerde an Brüssel gewandt hat."
24.1.2009 im Kölner Stadtanzeiger
GODORFER HAFEN
Von Andreas Damm, 23.01.09, 19:25h, aktualisiert 23.01.09, 21:21h
Unter Umständen hat die HGK bei den Planungen für einen Ausbau des Godorfer Hafens die Politik über Jahre getäuscht: Laut eines Gutachtens existieren im Niehler Hafen noch reichlich Flächen für den Containerumschlag. Die Bürgerinitiative wehrt sich weiter gegen die Zerstörung der Sürther Aue.
....weiter zum gesamten Artikel:
Bericht über die SoKo-Veedel-Veranstaltung von Radio Köln und EXPRESS mit Schwergewicht auf die brennende Frage: Godorfer Hafen - wer bewegt sich?
Kreisvorstand der CDU soll in der Hafenfrage mit Bürgerinitiative zusammen arbeiten
zum Artikel:
www.ksta.de/html/artikel/1218660400639.shtml
Der Verein Goding kämpft gegen den Hafenausbau
zum Artikel:
www.ksta.de/html/artikel/1218660400650.shtml
21. Juni 2008
Tim Attenberger schreibt in der Kölnischen Rundschau:
Gericht soll jetzt die Rechtmässigkeit des Bürgerbegehrens zum Godorfer Ausbau klären.
Zum Artikel:
www.rundschau-online.de/html/artikel/1213977714741.shtml
12. Juni 2008
Ulrike Süsser schreibt im Kölner Stadt Anzeiger
Gegner des Hafenaubaus in Godorf präsentieren die Ergebnisse einer Untersuchung. Sürther Bürger und anwesende Politiker zeigten sich beeindruckt von den Erläuterungen der „Aktionsgemeinschaft Contra Hafenerweiterung“.
Zum Artikel... www.ksta.de/html/artikel/1212172870078.shtml
10. Juni 2008
Andreas Damm schreibt im Kölner Stadt Anzeiger:
Die Hafengesellschaft wehrt sich gegen Vorwürfe, sie habe Öffentlichkeit und Politiker hinters Licht geführt.
Zum Artikel... www.ksta.de/html/artikel/1212172864217.shtml
9. Juni 2008
Ulrike Süsser schreibt im Kölner Stadt Anzeiger:
Godorfer Initiative legt Untersuchung vor.
Es sei an der Zeit, dass sich die Ratsfraktionen mit dem Niehler Hafen befassen, findet die Bürgerinitiative.....
Zum Artikel... www.ksta.de/html/artikel/1212172861285.shtml
4. Juni 2008
Andreas Damm schreibt im Kölner Stadt Anzeiger:
Nach wochenlangen Untersuchungen ist die Bürgerinitiative sowohl überrascht, als auch erzürnt. Die Hafengesellschaft jedoch widerspricht der Darstellung, der Ausbau in Godorf sei überflüssig, weil Niehl noch Reserveflächen biete.
Sie haben wochenlang Luftbilder ausgewertet und Flächen vermessen, Geschäftszahlen untersucht und sich vor Ort ein Bild über das Gelände gemacht - das Ergebnis ihrer Arbeit hat sie ebenso verblüfft wie erzürnt. „Man hat uns 20 Jahre lang Märchen erzählt“, sagt Dietmar Neef von der „Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen“. Denn entgegen der von der Hafengesellschaft HGK verbreiteten Darstellung biete der Niehler Hafen riesige Reserveflächen für das Verladen von Containern. Sofern diese genutzt würden, sei der mehr als 60 Millionen Euro teure Ausbau des Godorfer Hafens überflüssig.
Der Link zum Artikel ...www.ksta.de/html/artikel/1212172847146.shtml
1. April 2008
Ulrike Süsser schreibt im Kölner Stadt Anzeiger zum Besuch von Bundesverkehrsminister Herrn w. Tiefensee in Godorf:
Tiefensee sagt Ortsumgehung zu
..........
Seine Stippvisite im Kölner Süden startete Wolfgang Tiefensee im Schützenheim in Godorf. Brennpunktthema hier: Der Godorfer Hafen. Ausbaugegner protestierten mit Schildern und Plakaten gegen die Erweiterung. Sie überreichten dem Minister Unterlagen mit ihren eigenen Sichtweisen zum geplanten Ausbau. Auch zwei symbolische „Sürther Aue-Aktien“ gab's für den Besuch aus Berlin - zur Erinnerung. Der Verkehrsminister meinte jedoch, dass er der falsche Adressat sei. „Der Bund hat planerisch und auch finanziell nichts zu tun mit dem Godorfer Hafen“, sagte er. Das Projekt sei eine Angelegenheit des Landes und der Kommune. Dennoch forderte er die Hafengegner auf, getroffene Entscheidungen zu respektieren. „Sollte der Hafen kommen, ist es umso wichtiger, dass der Verkehrsfluss funktioniert“, meinte Carola Steiner. Dazu gehöre auch, dass es keine weitere Verzögerungen gebe bei der Meschenicher Umgehung.
www.ksta.de/html/artikel/1206878691968.shtml
29. März 2008
Petra Wischgoll schreibt im Kölner Stadt Anzeiger zur Bepflanzung einer
alten Streuobstwiese durch den BUND und der IG Sürther Auen Anwohner:
Hafenausbaugegner beplanzen alte Streuobstwiese.
www.ksta.de/html/artikel/1206878691970.shtml
9. Januar 2008
Kalender für den Erhalt des Naturschutzgebietes Sürther Aue 2008
Von Peter Kleinert
Nach dem sensationellen Erfolg des Kölner Bürgerbegehrens „Kein Ausbau des Godorfer Hafens!” gibt es zu diesem Thema nun auch einen passenden Kalender für das Jahr 2008. Das Titelblatt zeigt die vielfältigen Aktionen, die die Menschen der Aktionsgemeinschaft „Contra Erweiterung Godorfer Hafen“ in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt haben. Die Kalenderblätter zeigen, was der Hafenausbau zerstören würde: das Naturschutzgebiet Sürther Aue im Kölner Süden.
© 2007 - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung
bzw. gekennzeichnete AutorInnen / Institutionen
Beitrag des Online-Flyers Nr. 110 vom 29.08.2007.
Kölner Stadt-Anzeiger kommt wegen Godorfer Hafenausbau ins Grübeln
Entscheidung im Stadtrat am Donnerstag
Sogar die Kölner Stadt-Anzeiger-Redaktion hat es inzwischen begriffen: „Die Hafengegner wollen die Erweiterung des Godorfer Hafens nicht zulassen. Sollte der Rat, wie angekündigt, am 30. August mehrheitlich für den Ausbau stimmen, dann strebt die Aktionsgemeinschaft ‚Contra Erweiterung` ein Bürgerbegehren an“, hieß es da am 24. August. Dass der von CDU und SPD für 60 Millionen Euro auf Grundlage eines Gefälligkeitsgutachtens des Kölner Professors Baum beabsichtigte Hafenausbau schädlich und überflüssig ist, hatte die NRhZ bereits in ihren Ausgaben 105 und 108 berichtet.
Godorfer Hafen - Gegengutachten stützt Ausbaugegner
Quelle: www.rodenkirchen.de
Am Donnerstag wollen die Gegner des kostspieligen Projekts, für das sich Oberbürgermeister, CDU und SPD seit Februar massiv einsetzen, den Ratsmitgliedern durch eine Kundgebung vor der Ratssitzung ab 14.30 Uhr klar machen, was sie davon halten. Und notfalls wollen sie das Projekt durch ein Bürgerbegehren stoppen, für das sich einige der etwa 400 TeilnehmerInnen einer Protestversammlung am 23. August aussprachen, zu der unter dem Aufruf „Gemeinsam retten wir die Sürther Aue!“ die Initiative „pro sürth“, der „BUND NRW e.V.“ und die Kölner Grünen eingeladen hatten.
Doch im Bericht über diese Veranstaltung verschwieg der KStA, der zusammen mit seinem Schwesterblatt Kölnische Rundschau den Bürgern seit einem halben Jahr predigt, „aus Sicht der Stadtspitze“ sei „der Ausbau des Godorfer Hafens um ein weiteres Hafenbecken für den Container-Umschlag dringend erforderlich“, wieder einmal was ihm dort nicht passte: Zur Expertenrunde, die die Bürger aus dem Kölner Süden in der Versammlung unterstützten, gehörte nämlich auch der bekannte Kölner Publizist Werner Rügemer, der sich im Verlag M. DuMont Schauberg durch Bücher wie „Colonia Corrupta“ seit Jahren unbeliebt macht. Und ausgerechnet Rügemer hatte den Versammelten das Bürgerbegehren empfohlen - mit einem ermutigenden Hinweis auf ein erfolgreich verlaufendes Bürgerbegehren gegen die Privatisierung öffentlichen Eigentums in Mülheim an der Ruhr.
Die Experten, neben Werner Rügemer (Mitglied von Business Crime Control e.V. und Transparency International), der baupolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Peter Hettlich, der Immobilienexperte Professor Klaus Feinen sowie der Verwaltungsrechtler und Rechtsanwalt Norbert Jedrau, kritisierten das „Baum-Gutachten“, das eine Wirtschaftlichkeit des Hafenausbaus behauptet (siehe NRhZ 108).
Die positiven Prognosen, verantwortet von Professor Herbert Baum vom Institut für Verkehrswirtschaft der Kölner Uni, stützten sich, wie in der NRhZ berichtet, auf veraltetes und unvollständiges Datenmaterial, das die Häfen und Güterverkehr AG (HGK) als Auftraggeberin zur Verfügung gestellt hatte. Nicht berücksichtigt hat Baum nach Auffassung der Expertenrunde darüber hinaus, dass eine Modernisierung und Neustrukturierung des Niehler Hafens möglich ist, wo es genügend freie Kapazitäten gibt, wie das von den Initiativen und den Kölner Grünen in Auftrag gegebene Gutachten der Wuppertaler Citizen Consult GmbH beweist. Protest der Bürgerinitiative Hochwasser gegen den Hafenausbau Quelle: www.hochwasser.de
Sollten die beiden großen Fraktionen am Donnerstag trotz dieses Gegengutachtens und der Bürgerproteste die Ausbaupläne für Godorf in der Ratssitzung mehrheitlich beschließen, will Rechtsanwalt Jedrau mit den Ausbaugegnern das von Rügemer vorgeschlagene Bürgerbegehren vorbereiten. Dafür sind 23.000 Unterschriften wahlberechtigter Kölner nötig. Doch bis zur Ratssitzung und der dazu angekündigten Demonstration kann man, so die Meinung der Versammelten in Sürth, die Ratsmitglieder auch noch mit einer „Flut von Zuschriften“ per Email und Fax auf den Willen der betroffenen BürgerInnen aufmerksam machen. Der anwesenden Grünen-Vorsitzenden Barbara Moritz und dem CDU-Verkehrsexperten im Rat, Karsten Möring, offenbar einziger Hafenausbaugegner in seiner Fraktion, hat diese Anregung offenbar gefallen. Mail-Adressen der Fraktionen findet man unter
www.stadt-koeln.de.
Überhaupt nicht wurde über die Sürther Versammlung am Tag danach im KStA-Schwesterblatt Kölnische Rundschau berichtet. Stattdessen gab man dort Vertretern des Godorfer Hafens ausführlich Gelegenheit, die Notwendigkeit des Hafenausbaus darzulegen. Auf die Berichte der DuMont-Zeitungen über die Ratssitzung selbst sind deshalb nicht nur deren Sürther und Godorfer Abonnenten neugierig. Sollten CDU und SPD sich von dem nun drohenden Bürgerbegehren umstimmen lassen, dürften auch die MDS-Redakteure ihre jahrelang gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer öffentlich vorgetragene Unterstützung des Hafenausbaus überdenken - auch wenn ihr Verleger immer noch IHK-Ehrenpräsident ist. (PK)
Von Peter Kleinert
Weitere Informationen
Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen
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VON PETRA WISCHGOLL, 23.07.07, Kölner Stadtanzeiger
Rodenkirchen - Seit ein wirtschaftliches Gutachten die Erweiterung des Godorfer Hafen empfohlen hat, hagelt es aus dem Kölner Süden Kritik. „Unglaubwürdig“, „unbedarft“ und „zweifelhaft“ nennen Ausbau-Gegner das 169-Seiten-Dossier, das Herbert Baum vom Institut für Verkehrswirtschaft der Kölner Universität mit sieben Experten vergangene Woche veröffentlicht hat. Die „Aktionsgruppe Contra Erweiterung Godorfer Hafen“ (AG), die gegen das Projekt und die Zerstörung eines Großteils der Sürther Aue kämpft, reagierte prompt: Die Mitglieder gaben ein Gegengutachten in Auftrag. Mitte August soll es erscheinen.
„Wir haben Zweifel, ob die im Gutachten dargestellten Zahlen stimmen“, sagt Helmuth Ewert vom Verein „pro Sürth“, einem von insgesamt neun lokalen Verbände in der AG. Vor allem die im Expertenbericht angegebene Rendite sei mehr als fragwürdig. Verantwortungslos nennt Thomas Kahlix von der Bürgerinitiative Hochwasser, die ebenfalls Teil der AG ist, das Gutachten. „Wer auch nur einen Schimmer und Ahnung von Hochwassern und deren Folgen hat, den packt das blanke Entsetzen.“ Einen „Witz“ nennt er den Ausgleich von Überschwemmungsgebieten in Worringen.
Helmut Feld vom Umweltforum Kölner Süden kämpft seit Mitte der 80er Jahre gegen das mehr als 60 Millionen Euro teure Großprojekt. Das Ergebnis des Gutachtens überrascht ihn nicht. „Der Hafen ist gesund gerechnet worden.“ Dass für den Bau öffentliche Gelder investiert werden sollen, stößt ihm sauer auf. „Meine Steuern werden genutzt, um damit mein Naherholungsgebiet platt zu machen.“ Auch die größere Verkehrsbelastung von 400 Lastwagen pro Tag sieht er mit Sorge. Die Atmosphäre unter den Anwohner, sagt er, sei gedrückt. „Sie sind wütend darüber, dass so in ihr Leben eingegriffen wird.“
Auch vielen Mitgliedern der Bezirksvertretung Rodenkirchen ist das Projekt ein Dorn im Auge. Schon 2006 wurde laut Bezirksvorsteherin Monika Roß-Belkner (CDU) in einer Sondersitzung die Ablehnung des Ausbaus mehrheitlich beschlossen. Die SPD votierte für das Vorhaben. „Ich habe viele Fragen“, sagt Roß-Belkner. So sei der Niehler Hafen als Alternative nie untersucht worden. „Im Gutachten steht, dass zwei zusätzliche Schiffe pro Tag nach Inbetriebnahme des Godorfer Hafens erwartet werden. Können die nicht in Niehl untergebracht werden?“ Insgesamt steuern derzeit 3000 Schiffe pro Jahr den Godorfer Hafen an. Mit Blick auf den Rheinauhafen sagt die Christdemokratin: „Der Ausbau hat eine Alibifunktion. Die HGK will ihre Immobilien und Grundstücke versilbern, ohne Rücksicht auf die Auenlandschaft.“
Die CDU-Fraktion im Rat hatte immer betont, das Gutachten zur Grundlage ihrer Entscheidung zu machen. Aber das interessiert Stadtteilpolitikerin Roß-Belkner nicht. Auch nicht, dass es für die Bezirksvertretung, die letztlich nicht über das Projekt zu befinden hat, einfacher ist, sich gegen das Projekt zu stellen. „Wenn das Gutachten mich überzeugt, wäre ich dafür. Ich habe meine Ablehnung eindeutig belegt.“ Auch die Grünen und die FDP stellen sich gegen das Vorhaben.
Einzig die SPD-Fraktion im Bezirk ist erfreut, dass das Vorhaben nach 20 Jahren Diskussion bald Gestalt annehmen könnte. „Wir waren immer dafür und haben viel Prügel eingesteckt“, sagt Gerhard von Dreusche. Das Projekt sei eine „wirtschaftlich vernünftige Maßnahme, die unter gesamtökologischen Gesichtspunkten Sinn macht“.
Sollte der Rat der Stadt am 30. August dem Vorhaben zustimmen, bleibt den Bürgen nicht mehr viel Zeit. „Aber wir werden kämpfen“, sagt Feld. So seien mehrere Aktionen geplant. Zwei Anwohner hätten bereits gegen den Ausbau geklagt. Zudem sei ein Bürgerbegehren ins Auge gefasst worden. Und was, wenn alles nichts nützt? „Soweit“, sagt Feld, „denke ich noch nicht.“
19.07.2007
Ressort: STADTT
Wenn die Natur sich selbst überlassen wird
Wanderung durch die Sürther Aue zeigte Vielfalt und Gefahren für das Schutzgebiet
von ANGELIKA STAUB
KÖLNER SÜDEN. Vielleicht war es ja eine der letzten Führungen durch die Sürther Aue. "Die HGK (Häfen- und Güterverkehr Köln) will eben in diesem Naturschutzgebiet den Hafenausbau vorantreiben", rief Klaus Simon vom NABU den Teilnehmern einer naturkundlichen Wanderung in Erinnerung. Damit werde das Naturschutzgebiet nach momentanen Planungen von rund 23 Hektar auf sechs bis sieben Hektar verringert.
Der Hafenausbau setzt voraus, dass die HGK die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens nachweisen kann - und ein kürzlich veröffentlichtes Gutachten geht genau in diese Richtung. Die Weichen scheinen also gestellt zu sein, der Rat wird voraussichtlich noch im Sommer über das Großprojekt entscheiden. Einiges von dem, was die Teilnehmer an diesem Samstagmorgen entdeckten, könnte dann schon bald verschwunden sein.
Die "Aue" ist eigentlich keine
Nach kurzer Einführung ging es vom Parkplatz am Hafen in die Natur. Die "Sürther Aue" trage einen sonderbaren Namen, erklärte Simon: "Mit einer Landschaft, die regelmäßig überspült wird, hat sie nichts zu tun." Zumal das Gebiet auf einem Plateau liegt, auf abgelagertem Sand und Kies, der zum Hafenbau in den 60er Jahren ausgebaggert worden war. "In den ersten 20 Jahren hat sich hier fantastische Natur entwickelt, mit einer Vielzahl von Pflanzen, Vogelarten und Insekten", erklärte Simon.
Vögel wie Schwarzkehlchen oder Neuntöter haben sich niedergelassen. "Außerdem waren hier einst 28 Schmetterlingsarten zu Hause." Heute kann man mit viel Glück noch den Schachbrettfalter entdecken oder die Klapper-, Garten- und Dorngrasmücke.
Die Stadt habe das Naturschutzgebiet jedoch sich selbst überlassen, kritisierte Simon. Die Folge: Wald ist entstanden. Er verdrängt bedrohte Vogel-und Pflanzenarten. "Aber die Möglichkeit, es wieder herzustellen, ist noch da", antwortete Simon auf eine Frage von Bezirksbürgermeisterin Monika Roß-Belkner. Dann erklärte Walter Halfenberg, der als Biologe das Naturschutzgebiet schon seit über 20 Jahren kennt, die vielfältige Pflanzenwelt. Die Wanderer lernten unter anderem die Pflanzen des Halbtrockenrasens kennen: Feldmannstreu - eine distelähnliche Pflanze - oder den Scharfen Mauerpfeffer (auch "scharfe Fetthenne" genannt). Sie würden aufgrund mangelnder Pflegemaßnahmen von Büschen wie der Kratzbeere und dem roten Hartriegel verdrängt.
Am Ende der Wanderung stand für alle fest, was Simon schließlich aussprach: "Wenn der Hafenausbau kommt, hat Köln eine grüne Lunge weniger." Sollte er trotz allem nicht genehmigt werden, will der NABU weiter darauf drängen, Lebensraum für bedrohte Vögel und Pflanzen zu schaffen.
Der Kran im Hintergrund deutet es an: Das Naturreservat ist bedroht - die Industrie ist schon gewaltig herangerückt. Wenn der Hafenausbau kommt, wird sich die Situation wohl weiter verschlechtern. (Foto: Staub)
SORETHA Mai 2007