Pressespiegel zum Auenstreit ab Januar 2009


Es ist selbstverständlich, daß die Auswahl nie vollständig sein kann (irgendwas entgeht einem immer) und zweitens ist die Kommentierung (bis hin zur milden Kritik) natürlich nur ein Vorschlag.         
Wir ermuntern die Leserinnen und Leser, dort, wo eine Lesermeinung erwünscht ist, von dieser Möglichkeit lebhaft Gebrauch zu machen.
[TK]   


25. Februar 2009

Karnevals-Nachlese (NRhZ)

Rosenmontag: Zoch vor dem Zoch

Es ist schon ein kleines Glück für die politische Kultur dieser Stadt, daß wenigstens im Internet ein Hauch von Medienfreiheit weht. Während die Kölner Einheitspresse es peinlich vermeidet, die Existenz eines kritischen Jeckenauftritts als "Zoch vor dem Zoch" überhaupt zu erwähnen, widmet die Neue Rheinische Zeitung (NRhZ) den "G8-Pappnasen" und den Godorfer-Hafen-Gegnern (die zum Motto eines höllisch bekloppten Kapitalismus paßten wie Arsch auf Eimer) eine ausführliche politische Analyse. Christian Heinrici (Text) und Arbeiterfotografie (Bilder) gelingt ein trefflicher Bericht.
Das Klüngel-Establishment ballt sicher vor Wut die Faust in der Tasche, was vielleicht durch das Lustgefühl gemildert wird, daß sie voller Geldscheine ist.

Rheinische Widerstandsbewegung: KARNEVAL!
Da sah der Stadtanzeiger-Fotograf doppelt: Auenschilde im Geisterzug!


21./22./23. Februar

Karneval in Köln

Was soll man in einer Zeit erwarten, in der die Presse nur ein Thema kennt und man schon ein Kapitalverbrechen begehen oder einen falschen Doktorhut haben muß, um in die Zeitung zu kommen?

Ganz einfach: beim Karneval mitmachen, und dann auch noch in seiner ursprünglichen, unverfälschten und nichtkommerziellen Form. Als anarchische Protestbewegung gegen die Arroganz der Macht der Fürsten und Pfaffen. Paßt irgendwie gut; denn so viel hat sich ja wohl nicht geändert seit vordem....

Die Aktion "Auengeister in den Geisterzug" war pressemäßig ein voller Erfolg, wie die Seite 27. (KÖLN) aus dem Stadtanzeiger beweist.

Und ob sich die Karnevalsredaktion mit der Bildunterschrift so 100%ig klar war, was sie da verkündet, sei dahingestellt: " Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht mehr los: Die Gegner des Godorfer Hafenausbaus laufen im Zug mit."
So jedenfalls kennen wir unseren guten alten Stadtanzeiger normalerweise gar nicht...

Außerdem hat schon am 22. in Kölns Inetrnetzeitung report-k.de Andy Goral berichtet und eine Fotostrecke bereitgestellt. Die Botschaft ist widersprüchlich. Wird im Titel noch moniert:" Verwegene Gestalten - wenig politische Botschaften", steht dann aber im Text, daß immerhin auch die Aktivisten von "Rettet die Sürther Aue" das Bild des Geisterzuges 2009 bestimmten.

Arroganz der Heuschrecke:HGK
14.02.2009: Natur ohne Schutz [Bild:TK]
Auentod hat einen Namen: HGK
14.02.2009: HGK sät Wind ... [Bild:TK]

17. Februar

Die Kölner Presse ist zum Alltag zurückgekehrt: Politisch Brisantes tritt wieder hinter Kriminales und Banales zuhauf zurück - Spielchen für Volk! Derweil schreitet die Zerstörung fort...

Lediglich die KÖLNISCHE RUNDSCHAU gibt auf ihrer Leserbriefseite der Volksmeinung zum Rodungsskandal und SPD/CDU-Starrsinn breiten Raum - und zwar ausschließlich mit kritischen, teils sehr aufgebrachten Stimmen.

Könnte es sein, daß es keinen einzigen HGK-freundlichen Brief unter den Zuschriften gab (außer den unveröffentlichbaren Sozi-Pöbeleien)?
Oder hat die christliche Redaktion einfach nur das schlechte Gewissen geplagt...?

[Ãœbrigens ein schöner Aphorismus vom polnischen Spötter Stanislaw J. Lec: "Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie"]

12. Februar:

Heute schreibt der Kölner Stadtanzeiger (KÖLN S. 26): "Das Ergebnis war knapp. Mit 46 zu 39 Stimmen lehnte der Rat ... einen vorläufigen Baustopp ab" (Peter Berger) [Zitat Ende] und charakterisiert die Debatte als hitzig. In deren Verlauf wurden auch einige Zuschauer wegen Zwischenrufens aus dem Saal gewiesen.
Der Bericht zeigt auch deutlich: Die Hafenbefürworter verlegen sich immer mehr aufs gebetsmühlenhafte Wiederholen sattsam bekannter Gemeinplätze: Die Genehmigung durch die Bezirksregierung sei der Nachweis des Bedarfs [SPD-Aufsichtsrat Johannes Waschek] (dabei ist ja gerade der HGK nachgewiesen worden, sie habe den RP über den Löffel barbiert). Nur der HGK-Vorstand Rolf Bender macht ein neues Faß auf: "Das dauernde Hin und Her verunsichert die Kölner Wirtschaft und schreckt Investoren ab".
Und wie wäre es damit, Herr Bender?: Das rabiate Vorgehen der HGK gegenüber der Zivilbevölkerung schadet dem Ruf der Stadt Köln und schreckt Investoren wie Touristen ab! Wie gefällt Ihnen das, Herr Bender? Und SPD und CDU seien gleich mit gefragt.

Die Neue Rheinische Zeitung (NRhZ) ergänzt ihren Online-Flyer #183 um die aktuelle Meldung: "HGK soll Verträge mit Ratspolitikern offen legen"

Zwar mit 11. Februar datiert, kommt der Kölner Wochenspiegel nicht immer gleich in die Briefkästen. Diesmal wird dem Thema Rodungen in der Sürther Aue großer Raum gegeben und auf zwei Seiten ausführlich berichtet, auch über die Sitzung der Bezirksvertretung am 2. Februar, in der Manfred Giesen (Bündnis90/Grüne) die offensichtliche Mißachtung des Stadtteilparlaments durch die HGK noch sehr höflich als "Verzögerungstaktik" kritisierte. Die menschenfeindliche Position der SPD wird in der Ãœberschrift "SPD-Fraktion lehnt Baustopp ... ab" gut sichtbar gewürdigt. (Bericht: Joachim von Hinckeldey)
[Die Bildunterschrift in der Online_Version ist übrigens falsch: Es handelt sich bei der Mahnwache mitnichten um die Mitglieder des Pfarrgemeinderates ;-) - Ist inzwischen korrigiert /15.2. ]

11.Februar:

Die Entscheidung im Rat der Stadt Köln ist am gestrigen Abend mit 46:39 (bei einer Enthaltung) deutlich knapper als am 30.8.2007 ausgefallen. Presseberichterstattung ist beim Kölner Stadtanzeiger Fehlanzeige, die Kölnische Rundschau veröffentlicht im KÖLN-Teil (nicht im Internet) ein großes Foto von der Demonstration auf dem Rathausplatz und schreibt dazu: "Polizei, Sicherheitsdienst und Sperrgitter trennten gestern rund 100 Gegner des Hafenausbaus in Godorf vom Sitzungsort des Stadtrates" und zitieren ein NABIS-Mitglied: "Wir vertrauen auf das Oberverwaltungsgericht, dass es den verweigerten Bürgerentscheid zulässt".
Es hat den Anschein, Sperrgitter werden mehr und mehr zur Regel in dieser Stadt, egal ob in der Aue oder vor dem Stadtparlament. Apartheid fürs Volk?

Die Aktionsgemeinschaft veröffentlicht zum Ratsentscheid eine Presseinformation

Nachtrag: "Fehlanzeige" Kölner Stadtanzeiger muß für den Online-Auftritt korrigiert werde. Unter der Rubrik GUTEN MORGEN KÖLN ist ein Bericht "Turbulente Ratssitzung"  (Matthias Pesch) im Internet recherchierbar.

10. Februar:

Die Kölnische Rundschau veröffentlicht einen Sammelartikel (nicht online) zum Hafenkonflikt: Kommentarlos wird der IHK-Vorwurf transportiert, demzufolge "die Hafengegner mit Halbwahrheiten agieren"
[Was uns nicht zu sehr grämen sollte: Immerhin wird uns schon HALB Wahres zugestanden; das kann nur noch besser werden].

Ãœber die Begehung des Geländes mit NABU-Vertreter Klaus Simon wird berichtet: "Die HGK ließ daraufhin Durchlässe in den Zaun sägen". Insofern merkwürdig, als die Rundschau  am 7. Februar verbeitete, "der Zaun, zu dem die Polizei geraten habe, biete zahlreiche Schlupflöcher". So ändern sich die Wahrheiten eben von Tag zu Tag.
Ãœberhaupt enthüllt der Artikel noch mehr Erstaunliches: Jetzt ist es der RP, der den Zaun gefordert hat. Schön, kommt der auch mal dran.

Und das feinmaschige grüne Gewebe (eine "Plane" bei der KR), mit dem der Sperrzaun verkleidet wird, soll laut Rundschau "zum Schutz von Staub und Pollen" dienen (Reporter: mre). – Pollen? Nie mehr Heuschnupfen in Sürth und Godorf? HGK sei Dank!

Der Zaun dient einzig und allein der Aussperrung der Menschen und als Sichtschutz für die illegitimen Aktionen der HGK, die natürlich auch am 10. Februar weitergehen.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet nichts. Also auch nichts zum Lachen.

Presseinformation der Aktionsgemeinschaft zur Öffentlichkeitspolitik der IHK vom 9.2.09

 

09. Februar: Ausführlicher Bericht in der unabhängigen "Neuen Rheinischen Zeitung" (Online-Flyer#183)
Bürgerprotest gegen kölschen Klüngel beim Godorfer Hafenausbau / Dienstag Kundgebung zur Ratssitzung
Von Peter Kleinert:
"Am Samstag demonstrierten rund 200 Kölner Bürgerinnen und Bürger mit ihren Kindern, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bürgerinitiative NABIS, Mitgliedern von Bündnis90/Die Grünen und attac für einen sofortigen Baustopp in der Sürther Aue und die Offenlegung aller Beraterverträge von Kölner Politikern mit der Hafen- und Güterverkehr Köln AG (HGK). Nicht wenige von ihnen scheinen auch am Dienstag um 15 Uhr zum Rathaus kommen zu wollen, wo der Stopp der am 3. Februar begonnenen Zerstörung des Naturschutzgebietes auf Antrag der Grünen auf der Tagesordnung steht."

Am gleichen Tag berichtet report-k: "Morgen entscheidet der Rat über einen sofortigen Baustopp in der Sürther Aue. Heute überreichte der Bund für Umwelt und Natuschutz Deutschland (BUND) darum allen Ratsmitgliedern das vieldiskutierte Planco-Gutachten".
Der BUND verwahrt sich laut report-k entschieden gegen die Unterstellung der HGK, die Ausbaugegner würden "Zahlen bewusst falsch interpretieren, um Politik und Öffentlichkeit zu verunsichern". Dieser Vorwurf falle auf die HGK selbst zurück.

Köln-Nachrichten (online-magazin) macht auf die Merkwürdigkeit aufmerksam, daß hier keine Rot-Grüne Gemeinsamkeit ist, wie sonst inzwischen in der Ratspolitik.

Kölnische Rundschau und Kölner Stadtanzeiger berichten nichts.

08. Februar:
Die Aktionsgemeinschaft reagiert auf die Desinformationspolitik der HGK in einer Pressemitteilung

07. Februar: Die HGK hat - sicher nicht ohne strategische Hintergedanken - kurz vor der Ratssitzung noch einmal nachgelegt: Angeblich ist alles falsch, was die Ausbaukritiker sagen. Kölner Stadtanzeiger (Helmut Frangenberg) und Kölnische Rundschau (Manfred Reinnarth) berichten: Während die Rundschau um Ausgewogenheit bemüht ist, gibt der Stadtanzeiger der Position der HKG deutlich mehr Raum und bekräftigt seine Parteinahme durch (sauber recherchierte?) Zweifel an der Herkunft eines toten Kaninchens (ein "Hase" in der Sicht von Herrn Frangenberg). Die Berichterstattung provoziert ein Dutzend überwiegend empörte Leserkommentare.

05. Februar:   Eine Gruppe Auenschützer zieht um 11Uhr zur Hauptverwaltung der HGK in den Rheinauhafen (Altes Hafenamt am Harry-Blum-Platz) mit Transparenten, Musikinstumenten und Pfeifen. Hafengesellschaft zeigt Fairneß und erlaubt Demonstration auf eigenem Grund. RadioKöln 107,8 berichtet in den Nachrichten zur halben Stunde.

04. Februar: Der Kölner Stadtanzeiger (Ulrike Süsser) stellt die Friedlichkeit der Protestaktionen demonstrativ heraus, erwähnt alle herbeigeilten Stadtpolitiker und verweist auf die Fragwürdigkeit der Rodungen, während die Rundschau (mfr/hap) in einem sehr knappen Artikel eher den Segen des Rodens unter Polizeischutz hervorhebt und darauf verweist, daß bei Prozesserfolg der Gegner der frühere Zustand wieder hergestellt werden müsse. Die Aufzählung der juristischen Verfahren ist deutlich unvollständig.
In seinem Kommentar macht Peter Berger (Kölner Stadtanzeiger) den Ausbaugegnern wenig Hoffnungen, bringt jedoch die nahe Kommunalwahl ins Spiel und weiß das vorsichtig "defensive" Agieren von SPD-Grünen-Kandidat Roters nicht so recht zu deuten. Wir übrigens auch nicht...

Der Europaticker des umweltruf.de veröffentlicht den Protest des BUND zum Thema, in dem Landesvorsitzender Paul Kröfges den sofortigen Baustopp verlangt. 

Peter Kleinert stellt in der Neuen Rheinischen Zeitung (Online-Zeitung) im aktuellen Flyer die HGK-Taktik deutlich in Frage und beleuchtet ausführlich die Hintergründe.

03. Februar: Aussperrung der Demonstranten und Beginn der Rodungen

Kölnische Rundschau (mfr) marginalisiert den Protest als singendes Camping am Lagerfeuer (sachliche Fehler vom 30.Januar werden trotz eindringlicher Bitte nicht berichtigt) und stuft die Clownsarmee als "Berufsdemonstranten" ein, während die Internetmedien natürlich schneller sind und bereits über den massiven Polizeieinsatz berichten: rodenkirchen.de und report-k.de

Jetzt sind auch die Fernsehkameras vor Ort: ZDF, WDR-Lokalzeit, Sat1..., aber auch ksta-tv und center-tv sind vertreten

02. Februar:Kölner Stadtanzeiger berichtet über den Umzug und die Stimmung im Protest-Camp

31. Januar: Umzug der Mahnwache auf die Wiese östlich der Aue (Richtung Sürth)

30. Januar: Bericht im Kölner Stadtanzeiger "Mahnwache blockiert den Bagger" (Ulrike Süsser) im KÖLN-Teil. Ein gewohnt fairer Report.

Die Kölner Stadtgrünen veröffentlichen einen Aufruf, die Rodungen vorerst zu stoppen; nachzulesen im Südstadt-Magazin (1/2-2009) Seite 30. [Oder direkt hier]

Die Kölnische Rundschau gibt ihre bisherige Zurückhaltung auf. Susanne Happe titelt im Kölner Lokalteil: "Demonstranten verhindern Rodung". Der Pressesprecher "HGK-Prokurist" Küppers läßt Unwahrheiten über die spontane Aktion am 27. Januar verbreiten und behauptet, der Baggerfahrer wäre "von einem Demonstranten bedroht" worden. Außerdem würde "im Internet lesbar aufgerüstet". Diese verleumdende Kriminalisierungsabsicht ist wohl Teil einer Eskalationsstrategie. Die HGK weiß genau, wie breit der Protest in der Bevölkerung verankert ist und wie schlecht ihr Image inzwischen ist. Da kann es nicht schaden, den Widerstand schon mal vorbeugend schlecht zu machen.

In derselben Ausgabe der Kölnischen Rundschau fordert Stefan Sommer in einem Kommentar, der auf zentralen falschen Angaben basiert, den Widerstand aufzugeben, den er als "Rechtsbruch" einstuft. Für den Kommentator ist die Aue nicht einmal Naturschutzgebiet und die Information über drei noch offene Rechtsverfahren wird unterdückt. Auf derlei Journalismus reagieren Leserkommentare in der Online-Ausgabe heftig.

Nach kurzem Zögern steigt auch report-k.de in die Berichterstattung ein und stellt einen breit gefächerten Bericht mit vielen Eindrücken vor Ort ins Netz. Auch bei koeln-nachrichten.de erscheint ein Beitrag (- ganz nach unten scrollen!)

Pressemeldung 006/2009 der Bezirksregierung Köln. Interessanterweise spricht die zuständige Behörde wörtlich vom "Beginn der Ausbauarbeiten". Sollten es doch keine "vorbereitenden Arbeiten" sein?

29. Januar: Erster Versuch der HGK, mit der Rodung zu beginnen. Einsatz eines HGK-Güterzugs als Kampfmittel gegen Demonstranten.
Radio Köln erwähnt die Ereignisse kurz in den Nachrichten
WDR2: Die Regionalnachrichten "Rheinland aktuell" berichten kurz über die Ereignisse der Vortage.

28. Januar: Susanne Happe schildert in der Kölnischen Rundschau Anlaß und Hintergründe der Mahnwache

27. Januar: Ankunft des Baggers aus Steinfurt. Die Firma aus dem Westfälischen hat keine Ahnung, was für einen brisanten Auftrag die HGK ihr da verschafft hat. Allerdings soll es deftige Konventionalstrafen im Verzugsfall geben...

25. Januar: Einrichtung der Mahnwache

Nach der Einrichtung der Mahnwache und des Zeltlagers am westlichen Ende des NSG berichten die Medien zunächst sehr verhalten bis gar nicht.

24. Januar: Einen regelrechten medialen Paukenschlag bedeutet der KStA-Bericht von Andreas Damm in der KÖLN-Rubrik mit dem Titel: "Godorfer Hafen: Unter falschen Annahmen genehmigt?" Noch vernichtender der Anfang der Zusammenfassung: "Unter Umständen hat die HGK bei den Planungen für einen Ausbau des Godorfer Hafens die Politik über Jahre getäuscht".

http://www.ksta.de/html/artikel/1231945325510.shtml

Erstmals bezieht der bis dahin doch sehr auf die Ausbauforderung der IHK fixierte Stadtanzeiger die Positionen der Ausbaugegner gleichwertig mit in die Debatte ein, und das stadtweit. Daß inzwischen 26 Leserkommentare eingefügt worden sind, zeigt eindrucksvoll, was für ein Echo der Artikel bei den Lesern gefunden hat.

 

22. Januar: Der  Stadtanzeiger berichtet (Ulrike Süsser / Stadtteilausgabe) über den "letzten Glühwein" in der Aue und faßt die Argumente der Ausbaugegner kurz zusammen. Auf die EU-Beschwerde und die für den 18. Februar angesetzte Anhörung wird hingewiesen.

 

15. Januar: Der Kölner Stadtanzeiger berichtet (zwar nur in der Stadtteilausgabe) sehr differenziert und auf den Punkt gebracht – wie von Ulrike Süsser gewohnt. Auch bemerkenswert: einige engagierte Leserkommentare, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen offenlassen.

Bereits Anfang Januar lläßt die HGK eine zehn Meter breite Schneise in das Dickicht schlagen und  in aller Eile einen 3 Meter hohen, ziemlich engmaschigen Gitterzaun quer durch die Sürther Aue ziehen, der allerdings rheinseitig nicht ganz bis zum Wanderweg vorstößt.